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Richter und Anwältin raten zur Scheidung

Neuwied Selten sind sich die Kontrahenten und das Gericht einig: „Das ist atypisch“, lautete es immer wieder am Koblenzer Sozialgericht.

Danach sah man einen Kopf schüttelnden Richter, eine mit den Schultern zuckende Anwältin und einen irritierten Vertreter der Gegenseite.

Hildegard D. (Name geändert) aus dem Kreis Neuwied war vor das Sozialgericht gezogen, weil sie einen höheren Leistungssatz von der Grundsicherung für Arbeitssuchende fordert. Die Arge, so sagte die Frau, bezeichne sie und ihren Mann fälschlicherweise als Bedarfsgemeinschaft. Folglich rechnet die Behörde bei der Bedarfsrechnung ihr das Einkommen des Ehemannes an. Holprig, aber ruhig schilderte die Seniorin, dass man zwar seit 1960 verheiratet sei, aber schon seit Jahrzehnten nur noch zusammen sei wegen seines Diabetes.

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Do, 14. Jan. 2010, 14:48 © Rhein-Zeitung & red.web
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