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Arthur und die Astronauten: Neue PC-Spiele im Januar

Hamburg Scheppernde Rüstungen, klirrende Schwerter - das sind übliche Bestandteile von Computer- und Videospielen.

Dass es auch ganz anders geht, zeigen zwei Neuerscheinungen im Januar.

Bei ihnen dreht sich fast alles um Ski und Flügel: «Vancouver 2010» bietet Gelegenheit, verschiedene Disziplinen der Olympischen Winterspiele vorab am Rechner zu absolvieren. Und der «Airport Tower Simulator» versetzt Spieler in die Rolle eines Fluglotsen. Doch Klirrendes und Schepperndes gibt es trotzdem, etwa in dem Strategie-Rollenspiel-Mix «King Arthur». Außerdem wird die Fortsetzung des erfolgreichen Weltraumabenteuers «Mass Effect» erwartet.

«Mass Effect 2» gehört sicher zu den wichtigsten Titeln zum Beginn des neuen Jahres. Denn schon traditionell zählt die Spieleschmiede Bioware zu den anerkannt besten Entwicklern im Rollenspiel-Genre. Das hat sie erst im Herbst 2009 wieder mit «Dragon Age: Origins» unter Beweis gestellt.

Wie schon der Vorgänger ist «Mass Effect 2» aber kein typisches Rollenspiel in mittelalterlicher Szenerie. Das Geschehen spielt sich im Weltraum ab, und es gibt neben vielen Dialogen und einer ausgefeilten Geschichte auch reichlich Action. Die Handlung ist zwei Jahre nach den Geschehnissen im Vorgänger-Teil angesiedelt.

Wie es sich für so ein Spiel gehört, muss die Hauptfigur Commander Shepard nicht nur die Welt, sondern den kompletten Weltraum vor einer neuen Bedrohung retten. Dabei ist er nicht allein unterwegs, sondern kurvt mit neuem Raumschiff und verschiedenen Astronauten oder anderen Sternenfahrern durch die Schwerelosigkeit. «Veteranen» sollen ihre Spielstände aus dem ersten Teil importieren können, um die Geschichte direkt fortzusetzen. Laut dem Publisher Electronic Arts wird «Mass Effect 2» am 28. Januar erscheinen und rund 55 Euro kosten.

König Arthur beziehungsweise Artus - das ist ein Name, der immer wieder in Büchern und Filmen auftaucht. Und in Spielen: Im Januar bringt Ubisoft «King Arthur» zu den Händlern. Hier hat der Spieler als König die Aufgabe, die Provinzen Britanniens zu vereinen. Auf den ersten Blick ähnelt das Grundgerüst dabei den «Total War»-Titeln: Auf einer dreidimensionalen Karte wird das Vorgehen geplant, Kämpfe und Schlachten werden dann im Echtzeit-Modus ausgetragen.

Allerdings gibt es auch Unterschiede zu «Total War»: Denn «King Arthur» wird von den Entwicklern als Mix aus Strategie- und Rollenspiel bezeichnet. So stammt aus Rollenspielen die Idee, dass Entscheidungen des Königs Einfluss auf das Ansehen im Volk haben - was im Endeffekt den Spielverlauf beeinflussen soll. «King Arthur» soll im Laufe des Januar zum Preis von rund 50 Euro erscheinen.

Um ritterliche Entscheidungen geht es in «Vancouver 2010» von Sega sicher nicht. Vielmehr soll der Titel eine Reihe von Disziplinen der Olympischen Winterspiele (12. bis 28. Februar) auf die Festplatte bringen. Insgesamt gilt es, in 14 Sportarten um die Goldmedaille zu kämpfen. Der Riesenslalom zählt dazu ebenso wie die Abfahrt, Bob oder auch Snowboard Cross. «Vancouver 2010» soll im Januar für rund 45 Euro in die Läden kommen.

Rondomedia versucht auch im Jahr 2010 eine der ungewöhnlichsten Erfolgsgeschichten der jüngsten Computerspiel-Zeit fortzuführen: Der Anbieter fand mit schier unzähligen Simulationen ebenso viele Käufer. Mal war es der Landwirtschafts-, mal der Bus-Simulator und so weiter und so fort. Diesmal dürften die Entwickler lange überlegt haben, was sie noch nicht simuliert haben - und sind dabei auf den Tower eines Flughafens gekommen. In «ATC - Airport Tower Simulator» schlüpft der Spieler in die Rolle eines Fluglotsen.

Seine Aufgabe besteht grob umrissen darin, anfliegende Maschinen sicher auf den Boden zu bringen. Was einfacher klingt, als es wohl - je nach gewählter Schwierigkeitsstufe - sein wird. Denn es ist nicht nur ein Flieger unterwegs, sondern bis zu einem halben Dutzend kommen angeschwebt.

Der Kerosin-Vorrat ist ebenso zu beachten wie das geflogene Tempo und der Abstand der Maschinen zueinander. Der Lotse findet seine Arbeitsplätze auf zwölf Flughäfen internationaler Metropolen - Berlin zählt ebenso dazu wie London oder New York. Im Endeffekt geht es bei dem am 20. Januar für knapp 20 Euro erscheinenden Titel also genau darum, dass es nirgendwo scheppert oder klirrt. Von Heiko Haupt, dpa

dpa-infocom


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