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Höllen und Helden: Neues für die mobilen Konsolen

Hamburg Die tragbaren Konsolen, die sind doch nur was für Kinder! Was für den DS von Nintendo nur bedingt gilt, gilt für Sonys Playstation Portable (PSP) noch weniger.

Nach Titeln wie «Grand Theft Auto» und «Tekken», bei denen es nicht zimperlich zugeht, legt nun Anbieter Electronic Arts mit «Dante's Inferno» noch eine Schippe drauf. Dagegen ist eine Neuheit aus dem Hause Ubisoft eher leichte Kost, obwohl es dabei etwa um fetttriefende Hamburger geht. Und schon vor dem Jahreswechsel erschienen, aber noch immer ein Ereignis, ist die PSP-Version von «Little Big Planet».

Für «Dante's Inferno» haben sich die Entwickler bei Electronic Arts in die Welt der Literatur vorgewagt - und zeitlich weit zurück, ins 13. Jahrhundert: Das Spiel ist eine Umsetzung des gleichnamigen dritten Teils von Dante Alighieris Hauptwerk «Göttliche Komödie». Als Dante obliegt es dem Spieler, in den Höllenschlund hinabzusteigen - weil der Teufel die Seele seiner Freundin dorthin entführt hat.

Es liegt in der Natur der Sache, dass Dante dort nicht Kaffee und Kuchen erwarten, sondern er sich wilden Kämpfen gegen scheinbar übermächtige Kreaturen zu stellen hat. Deshalb kommt das Action Adventure, bei dem der Spieler auf seine Spielfigur blickt (Third Person) am 4. Februar ohne Jugendfreigabe in die Läden.

Volljährige bekommen statt alltäglicher Waffen das Heilige Kreuz in die Hand und eine Sense, die Dante dem Tod höchstselbst entrissen hat. Statt wie üblich durch Abschnitte namens Levels sind hier die neun Kreise der Hölle zu durchschreiten - mit jeweils eigenen Örtlichkeiten sowie Dämonen und Monstern, die die Designer des Spiels den Darstellungen der «Göttlichen Komödie» entnommen haben wollen.

Ähnlich farbenfroh sind die Darstellungen in «Little Big Planet», das Sony jüngst auch für die PSP und als Download für deren neuere Variante PSPgo herausgebracht hat. Damit hören die Parallelen zu «Dante's Inferno» aber auch schon auf. Denn auf dem kleinen Planeten gibt es weder Tod noch Teufel, so dass die zuständige USK - die Unterhaltungssoftware-Selbstkontrolle - dem Spiel die Altersfreigabe «0» verliehen hat.

Was es gibt, sind jede Menge Hindernisse in gut 30 Levels, die die Hauptfigur Sackboy hopsend, hangelnd, kletternd oder auch schwingend überwinden muss. Von herkömmlichen Jump'n'Runs, an denen ja kein Mangel herrscht, unterscheidet «Little Big Planet» vor allem die Tatsache, dass der Spieler die ohnehin sehr liebevoll gestalteten Landschaften und den kleinen Sackboy selbst weiter verschönern kann.

Oder er baut mit Hilfe schier unzähliger Elemente, die sich per Knopfdruck platzieren und sich quasi beliebig verschieben lassen, eigene Levels. Wer glaubt, er habe dabei ein glückliches Händchen gehabt, bietet seine Kreation über das Playstation-Netzwerk anderen Spielern an. Oder er lädt sich aus dem Onlinedienst Level herunter, die andere bereitgestellt haben. Mit einem Preis von rund 52 Euro ist die «Creator's Edition» für ein PSP-Spiel recht teuer. Es gibt aber auch eine abgespeckte Variante für 41 Euro.

Ein Mix aus Rollenspiel und Adventure kommt mit «Might and Magic Clash of Heroes» in den Handel. Der Titel erscheint am 21. Januar als erstes der populären Endlosserie für Nintendos DS. Was Interessierte wissen müssen: Die Handlung ist Anbieter Ubisoft zufolge 40 Jahre vor jener der «Heroes V»-Saga angesiedelt. Es geht ums Zusammenstellen einer schlagkräftigen Armee, um Puzzle-Kämpfe, um Erfahrungspunkte - und letztlich einmal mehr ums große Ganze: die Rettung der Welt.

Wem das zu ernst oder auch nach zu viel Spielaufwand klingt, der hat vielleicht an einer weiteren Neuheit von Ubisoft für den DS seine Freude: am herrlich bescheuert betitelten «Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen», das es vom 28. Januar an auch als Kinofilm gibt. Beim Spiel, das dessen Handlung mehr oder weniger auf die Konsole bringt, sind Rennen, Klettern, Rätsel lösen angesagt. Und wer die gut 20 Level durchgespielt hat, kann sich manch extravaganter Dinge rühmen: den «Maxipropulsor» sachgerecht zum Schleudern von Hamburgern eingesetzt oder die Eiscreme-Tundra durchwandert zu haben, zum Beispiel. Von Florian Oertel, dpa

dpa-infocom


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