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Obdachlosen-Magazin «Hinz&Kunzt» startet Onlinespiel

Hamburg Als Antwort auf das «Pennergame» hat das Hamburger Obdachlosen-Magazin «Hinz&Kunzt» sein eigenes Onlinespiel «EgoSeller» gestartet.

Auf «hinzundkunzt.de» können sich Spieler ab sofort in die Lage eines Verkäufers des Straßenmagazins versetzen.

Ziel ist, in einer virtuellen Kneipe innerhalb von zwei Minuten möglichst viele Zeitungen zu verkaufen. «Das Spiel ist unsere Antwort auf das 'Pennergame'», sagte Chefredakteurin Birgit Müller in Hamburg. Das umstrittene Online-Spiel lockt mit der Aussicht: «Jetzt kostenlos und ohne weitere Risiken obdachlos werden.» Spieler können sich vom «Penner» zum Schlossbesitzer hocharbeiten.

«Ich finde es schlimm, wie in dem Spiel Alkoholkonsum und Kriminalität verharmlost werden. Obdachlose werden so in die Nähe von Gewalttätern gerückt, damit werden Vorurteile bestätigt und neue geschürt», sagte Müller. «Wir bieten mit unserem Spiel eine spannende Alternative und klären zum Thema Obdachlosigkeit auf.» Entwickelt wurde der «EgoSeller» von dem Hamburger Ernst-Ludwig Galling und seiner Firma Labor1. Der Name leitet sich vom Genre «Egoshooter» ab. Dabei ist der Spieler mit Waffen in einer virtuellen Welt unterwegs. Beim «Egoseller» zieht der Spieler statt eines Granatenwerfers einen Stapel Straßenmagazine und betritt eine virtuelle Gaststätte.

Onlinespiel «EgoSeller»: hinzundkunzt.labor1.de

dpa-infocom


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