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Auch bei Banken kein Kartenaustausch geplant

Berlin Wie die Sparkassen wollen auch betroffene Banken fehlerhaft programmierte EC- und Kreditkarten in der Regel nicht austauschen.

Vielmehr sollen die fraglichen Mikrochips der Bankkarten umprogrammiert werden.

Dies soll an eigens aufgestellten Terminals in Filialen oder beim Gebrauch von Geldautomaten möglich sein. Derzeit werde ein entsprechendes Aktualisierungsprogramm getestet, sagten Sprecher der Verbände der Privat- und Genossenschaftsbanken, BdB und BVR, am Montag (11. Januar) in Berlin.

Bei den privaten Banken seien rund 2,5 Millionen Karten «einer Handvoll Institute» wie der Postbank, der Commerzbank und der SEB Bank von dem Softwarefehler betroffen, sagte der Sprecher des Bankenverbandes. Bei den Volks- und Raiffeisenbanken sind es etwa vier Millionen EC-Karten, aber keine Kreditkarten.

Bei den Sparkassen sind mehr als 20 Millionen Karten im Umlauf, deren Chips die Jahreszahl 2010 nicht korrekt erkennen können. Der Sparkassenverband hatte bereits am Sonntag (10. Januar) angekündigt, in drei Wochen alle Filialen und Landesbanken mit Terminals zur Aktualisierung der Karten auszustatten und später ebenfalls ihre Geldautomaten einzusetzen.

Hintergrund der Aktion ist, dass die seit Jahresbeginn auftretenden Probleme bei der Akzeptanz von Bankkarten bisher nur im Inland gänzlich behoben wurden. Im Ausland kann man mit deutschen Karten zum Teil weiterhin kein Geld abheben oder bezahlen.

dpa-infocom


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