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Biologe appelliert: Wasservögel nicht füttern

Frankfurt/Main Wasservögel sollten im Winter nicht gefüttert werden.

Dazu ruft der Leiter der Staatlichen Vogelschutzwarte, Klaus Richarz, in Frankfurt auf. Meist werde falsch gefüttert, sagte Richarz.

«Überfütterte und falsch ernährte Tiere werden leicht krank. Und in unseren dicht bevölkerten Teichen breiten sich Krankheiten schnell aus», erklärte Richarz. Meist würden Brotreste ins Wasser geworfen, ohnehin kein geeignetes Futter. Vieles davon werde gefressen - aber ein großer Teil bleibe übrig. Die Reste würden von Bakterien im Wasser abgebaut, die dabei den ohnehin knappen Sauerstoff verbrauchen. Die Gewässer drohten umzukippen, Faulgifte konnten auch Wasservögel töten.

Aber selbst eigentlich geeignetes Futter wie Getreide oder Mais sollte nicht unkontrolliert ausgelegt werden, sagte Richarz. Meist werde viel zu viel verteilt. «Das zieht Ratten an.» In einigen Städten hätten sich daran bereits Eulen und sogar Uhus gewöhnt, die nachts an Gewässern auf Rattenjagd gingen.

Gänse und Schwäne holen sich ihre Nahrung auf Äckern und Wiesen. Sie litten selbst bei dem aktuellen Winterwetter keine Not, sagte Richarz. Die dünne Schneedecke sei kein Hindernis, und auch hartgefrorener Boden mache den Vögeln nichts aus. Für die Getreidesaaten auf den Feldern sei das ebenso wie für das Gras auf Weideflächen kein Problem: Die Wurzeln blieben im Boden. «Die Pflanzen treiben später umso stärker wieder aus.»

dpa-infocom


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