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Bode Miller kann's noch - Keppler punktet

Wengen Bode is back: Rechtzeitig vor den Olympischen Winterspielen hat sich Bode Miller erstmals seit fast zwei Jahren wieder als Sieger im Weltcup präsentiert.

28 Tage vor der Eröffnungsfeier gewann der amerikanische Skirennfahrer die Super-Kombination im schweizerischen Wengen vor den beiden Eidgenossen Carlo Janka und Silvan Zurbriggen. «Das war gut. Aber es hat sich gar nicht so lange angefühlt, dass ich nicht mehr gewonnen habe», sagte Miller zu seiner Sieges-Durststrecke. Stephan Keppler (Ebingen) holte als 27. zum Auftakt der 80. Lauberhorn-Rennen Weltcup-Punkte und stellte seine Kombi-Bestleistung ein. Hannes Wagner (Hindelang) auf Platz 32 und Andreas Strodl (Partenkirchen) auf dem 34. Rang verpassten einen Tag vor der traditionellen Abfahrt dagegen Zählbares. Felix Neureuther geht erst beim Slalom an den Start und auf die Jagd nach einem Podestrang.

Nach Bestzeit in der Kombinations- Abfahrt kam Miller auch in seiner Wackeldisziplin Slalom ins Ziel und gewann mit 0,37 Sekunden vor Janka. Obwohl der verspätet in den Winter gestartete Ski- Exzentriker bislang seinen eigenen Ansprüchen hinterher fuhr, hatten ihn die meisten Experten mit Blick auf den Saisonhöhepunkt auf dem Zettel. Und spätestens mit dem Sieg in der Super-Kombination untermauerte Miller, dass er sein erstes Olympia-Gold entschlossen anstrebt. «Das war ein ganz großer Schritt nach vorn für mich. Ich glaube, ich könnte jetzt sogar wieder einen Slalom gewinnen», meinte der Allround-Könner.

Nach dem vorzeitigen Ende der vergangenen Saison nach einer enttäuschenden WM hatte es im Sommer Spekulationen über die Zukunft des Amerikaners gegeben. Dann aber war der vierfache Weltmeister doch wieder an den Start gegangen. Allerdings lief es in der Saison nicht rund für den 32-Jährigen. Auch wegen Trainingsrückstands fuhr der zweimalige Gesamtweltcupsieger Plätze zwischen 4 und 39 ein, meistens aber wenigstens mit Sichtweite des Podests. Der letzte Sieg, der vom 1. März 2008 in Kvitfjell, lag schon 685 Tage zurück.

Auf dem Stockerl stand Miller zuletzt vor einem Jahr bei der Lauberhorn-Abfahrt, wo er sich an diesem Samstag zum dritten Mal vor der Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau in die Siegerliste eintragen möchte. «Das ist ein klassischer Berg. Ich freue mich riesig auf die Abfahrt morgen.» In der Kombi reichte es vor 17 500 Zuschauern schonmal zum 32. Erfolg seiner Weltcup-Laufbahn. Im Gesamtweltcup will der Österreicher Benjamin Raich am Samstag die Führung vor dem Schweizer Janka verteidigen.

Ein kurzes Lächeln zeigte Keppler bei der Zieleinfahrt des Slaloms. In der Abfahrt hatte er bei schlechteren Bedingungen Zeit verloren, im Slalom konnte der Speedspezialist erwartungsgemäß nichts gutmachen. «Ich nehme aber etwas Positives mit. Ich habe bei schlechten Bedingungen in der Abfahrt viele gute Fahrer hinter mir gelassen. Das gibt Selbstvertrauen», sagte der 26-Jährige, der sich für die Schussfahrt am Samstag keine große Chance auf das Vancouver- Ticket ausrechnet.

«Ich lasse im oberen Teil über eine Sekunde liegen. Ich versuche in Kitzbühel das Ziel zu erreichen», sagte Keppler. Die halbe nationale Norm erfüllte der 26-Jährige kurz vor dem Jahreswechsel bei der Abfahrt in Bormio - die zweite Hälfte steht noch aus. «Bei der Super-Kombination war Platz 15 unerreichbar. Höchstens wenn 15 rausgeflogen wären.»

dpa-infocom


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