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Justyna Kowalczyk: Kraftpaket und Alleinkämpferin

Val di Fiemme In Hotels benötigt das Team Polen lediglich zwei Zimmer.

Justyna Kowalczyk, die in Val di Fiemme wie erwartet die Tour de Ski der Langläuferinnen gewann, ist nur mit einem Betreuer unterwegs.

Dennoch beherrscht die am 23. Januar 27 Jahre alt werdende Polin derzeit wie kaum eine andere die Langlauf-Szene. Nachdem sie schon einmal wegen einer nie aufgeklärten Doping-Verdächtigung pausieren musste, kehrte sie stark wie nie in den Weltcup zurück. Sie gewann an Profil, steigerte sich in Sprints wie im Ausdauerbereich und lernte taktisches Verhalten. Schon im Vorjahr bei den Weltmeisterschaften im tschechischen Liberec war sie mit drei Einzelmedaillen, davon zwei Titeln, erfolgreich wie keine andere.

Mit immenser Oberarmkraft und einer aufwändigen wie erfolgreichen Beinarbeit hat Justyna Kowalczyk einen eigenen, unverkennbaren Laufstil kreiert. Dazu hat die Einzelkämpferin einen Willen wie kaum eine andere. «Ich muss gewinnen, ich muss gewinnen, ich muss gewinnen. Ich bin besser als Petra Majdic», sagte sie sich auf dem Schlussanstieg der Tour de Ski und lief ausgerechnet an dem mit 29 Prozent steilsten Stück an der Konkurrentin vorbei. Der Lohn für die in Kasina Wielka bei Katowice lebende Athletin: 400 Weltcup-Punkte zusätzlich und ein Preisgeld von rund 120 000 Euro.

Mit den Erfolgen - bislang stehen neben den WM-Titeln auch neun Weltcup-Siege in ihrer Biografie - stieg bei Justyna Kowalczyk auch das Selbstbewusstsein. «Ich weiß, dass ich bei Olympia zu den Favoritinnen gehöre und möchte das beweisen», sagte die Sportstudentin mit einem Faible für Bücher und Musik. Von Gerald Fritsche, dpa

dpa-infocom


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