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Nach der Tour de Ski: Olympia nun im Blickfeld

Val di Fiemme Die Feier war bescheiden und kurz. Nach den Plätzen sechs und sieben durch René Sommerfeldt (Oberwiesenthal) und Axel Teichmann (Bad Lobenstein) bei der Tour de Ski der Langläufer ließ sich das deutsche Team ein Bier und den italienischen Wein schmecken.

Nach den Strapazen der vergangenen zehn Tage war die Stimmung gut, aber nicht überschwänglich. Schließlich ging der Blick bereits voraus. Die Olympischen Spiele in Vancouver drängten sich sofort nach dem ersten Saisonhöhepunkt in die Köpfe der Athleten und Trainer. Am Morgen nach dem Tour-Finale startete der deutsche Tour-Tross dann auch bereits in der Dunkelheit. In München bekamen die qualifizierten Athleten sowie Trainer und Skitechniker ihre Olympia-Kleidung.

«Für mich war es wichtig , die Athleten in den einzelnen Wettbewerben zu sehen, wie sie dort ihre Leistungen abrufen können. Das ist besonders Axel Teichmann und René Sommerfeldt gelungen, aber auch Jens Filbrich, Tobias Angerer und zum Tour-Finale Katrin Zeller haben nachgewiesen, dass sie in der Lage sind, gute Platzierungen zu erreichen. Im Hinblick auf die olympischen Rennen waren das gute Erkenntnisse», sagte Bundestrainer Jochen Behle.

Ihm war aber auch nicht verborgen geblieben, dass es Aussetzer gab. «Das hat uns im Endeffekt noch bessere Platzierungen in der Gesamtwertung gekostet, wenngleich wir darauf nicht ausdrücklich gesetzt hatten. Daran gilt es nun bis zum Abflug nach Kanada zu arbeiten», meinte der Bundestrainer.

Dass er keine großen Akzente mehr setzen kann, ist ihm bewusst. «Jetzt muss jeder individuell arbeiten. Zunächst ist aber aktive Erholung angesagt. Erfahrungsgemäß kommt nach der Tour de Ski bei allen ein Einbruch, auch gesundheitlich», sagte Behle. Besonders bei den Damen ist das so. Das seit drei Tagen in Toblach stattfindende Sondertrainingslager war bislang eine One-Woman-Show der Evi Sachenbacher-Stehle (Reit im Winkl). Steffi Böhler (Ibach) und Claudia Nystad (Oberwiesenthal) kurierten Erkältungen aus und sollen nun nach Südtirol reisen, Miriam Gössner (Garmisch), die am 9. Januar noch einen Biathlon-Europacup bestritten hatte, meldete sich krank.

«Das ist natürlich alles nicht so toll», sagte Damen-Coach Janko Neuber, der aber auf einen Schub durch die Leistungen von Katrin Zeller auf den letzten drei Tour-Etappen hofft. «Ich merke, dass das Training anschlägt», lobte Zeller den Trainer.

Die Weltcup-Pause dauert für Teichmann und Filbrich bis Anfang Februar. Erst im kanadischen Canmore greifen sie wieder ins Wettkampfgeschehen ein, eine Woche vor Beginn der Spiele. Die anderen werden in zwei Wochen im russischen Rybinsk ihren Formaufbau testen. Dann soll auch Franz Göring (Zella-Mehlis) versuchen, die Olympia-Norm zu knacken. Der lange verletzte Thüringer arbeitet besessen daran, noch auf den Olympia-Zug aufzuspringen. Von Gerald Fritsche, dpa

dpa-infocom


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