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Sicherheit ist wichtiger als der Knalleffekt

Hamburg (dpa)- Kurz vor Silvester herrscht an der deutsch-tschechischen Grenze Hochbetrieb.

Die Zöllner halten dieser Tage nicht nur Ausschau nach geschmuggelten Zigaretten oder Alkohol, sondern suchen vor allem nach gefährlichen Böllern.

Viele Feuerwerkskörper , die in Nachbarländern legal verkauft werden, sind in Deutschland verboten. Unterschiede zwischen den Ländern soll in Zukunft eine neue EU- Richtlinie für Feuerwerkskörper abbauen, die in Deutschland seit Oktober gilt.

Der Zoll in Sachsen hat im Dezember bereits tausende illegale Raketen und Böller gefunden und beschlagnahmt.

Die Erfahrung zeigt , dass in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gern ausgiebig gefeiert wird. Klaus Gotzen, Geschäftsführer des Verbands der Pyrotechnischen Industrie (VPI), ist daher zuversichtlich, dass die Deutschen das Jahr 2010 mit vielen Silvesterknallern begrüßen werden: «Wir hoffen, die Zahlen des letzten Jahres mit 109 Millionen Euro wieder zu erreichen.»

Der größte Teil der Feuerwerksprodukte stammt aus China. In Deutschland beschäftigt die Branche etwa 3000 Menschen. Der Verband wies darauf hin, dass bei der heimischen Silvesterknallerei die Sicherheit im Vordergrund stehen müsse: Geprüfte Feuerwerkskörper und Böller erkenne man am BAM-Prüfsiegel der Bundesanstalt für Materialforschung in Berlin.

Der Verkauf ist gesetzlich auf die letzten drei verkaufsoffenen Tage vor Silvester beschränkt.

dpa-infocom