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Brauchtum

Angela Merkel empfängt Sternsinger

Berlin - Seltener Besuch im Kanzleramt: Mehr als 100 Sternsinger haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) den Segen für das neue Jahr gebracht.

Die Kanzlerin rief die Bundesbürger bei ihrem ersten offiziellen Termin nach der Weihnachtspause zu mehr Miteinander auf.

«Wir müssen uns immer wieder aufmachen», sagte Merkel am Montag in Berlin. Es gehe darum, dass jeder von sich aus aktiv werde und andere bitte, gemeinsam etwas zu tun. «Wir haben jetzt in Kopenhagen bei der Klimakonferenz gemerkt: Das geht manchmal nicht so einfach. Da braucht man immer viel Überzeugungskraft. Diese Überzeugungskraft bekommt man auch aus der Gemeinschaft.»

Über 100 Sternsinger aus ganz Deutschland kamen mit ihren prächtigen Kostümen ins Kanzleramt. Die katholischen Kinder und Jugendlichen überbrachten Merkel nicht nur den Segen «Christus mansionem benedicat» (Christus segne dieses Haus), sondern auch einen orangenen Schnürsenkel, der Kinder weltweit symbolisch miteinander verbinden soll. Gemeinsam sangen sie mit Merkel mehrere Lieder.

Seit 1984 bringen die Sternsinger des gleichnamigen Kindermissionswerks ihren Segen ins Kanzleramt. Zum fünften Mal empfing Merkel die kleinen Gäste beim Dreikönigssingen. Die Kinder sind rund um den 6. Januar bundesweit unterwegs, um Geld für notleidende Kinder zu sammeln. In diesem Jahr geht es vor allem um den Senegal in Afrika.

dpa-infocom