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Sundance Filmfestival vergibt Preise in alle Welt

Park City/New York «Restrepo», eine Dokumentation über US-Soldaten in Afghanistan, und «Winter's Bone», das Drama eines mutigen jungen Mädchens auf der Suche nach dem verschwundenen Vater, haben die Top-Preise des Sundance Filmfestivals gewonnen.

Mit der Vergabe von Dutzenden Auszeichnungen ging das größte Festival für unabhängige, außerhalb Hollywoods produzierte Filme am Samstagin dem Wintersportort Park City im US-Bundesstaat Utah dem Ende zu.

Neben den Journalisten Sebastian Junger und Tim Hetherington («Restrepo») sowie der US-Filmemacherin Debra Granik («Winter's Bone») wurden der Australier David Michod und der Däne Mads Bruegger gefeiert: Michods «Animal Kingdom» zeigt den Zerfall einer Familie von Kriminellen in Melbourne, Brüeggers «The Red Chapel» verschafft einen Einblick in Nordkoreas Alltag.

Die Zuschauerpreise für US-Filme heimsten Josh Radnor für seine Sitcom-Komödie «happythankyoumoreplease» über heranwachsende New Yorker und Davis Guggenheim mit seiner Doku «Waiting for Superman» über die Schwächen des amerikanischen Schulsystems ein.

Der Peruaner Javier Fuentes-Leon nahm für seinen Spielfilm «Contracorriente», eine Geschichte über Gespenster und sexuelle Komplikationen, den Zuschauerpreis für ausländische Produktionen entgegen. Die Britin Lucy Walker gewann mit «Waste Land», einer Doku über das Projekt des brasilianischen Fotokünstlers Vik Muniz, der Sammler noch brauchbarer Abfälle auf den Müllhalden von Rio begleitete.

Der Bolivianer Juan Carlos Valdivia machte das Rennen als bester ausländischer Spielfilmregisseur: «Southern District» zeigt den sozialen Wandel in seinem Land aus der Sicht einer reichen Familie. Den Preis für die beste Regie einer ausländischen Dokumentation bekam der Schweizer Christian Frei für «Space Tourists», eine Geschichte über die ersten Weltraumtouristen.

Sundance-Gründer Robert Redford (73) hatte zum Auftakt des diesjährigen Präsentationsreigens gesagt, er wolle vor allem internationale Dokumentarfilme fördern. Von ihnen könne man die Wahrheit über Vorgänge in der Welt erfahren.

dpa-infocom


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