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Berlinale feiert 60. Geburtstag

Berlin Den roten Teppich gab es am Anfang noch gar nicht. Als die Berlinale vor 60 Jahren gegründet wurde, fuhren Stars wie Cary Cooper und Sophia Loren im offenen Wagen über den Berliner Kurfürstendamm «und liefen einfach in der Stadt herum», wie Festivaldirektor Dieter Kosslick erzählte.

Kreischende Fans gab es schon damals, und auch bei der Jubiläums-Berlinale wird der «Glamour-Faktor» groß sein. Zehn Tage vor Start des Kinomarathons mit rund 400 Filmen aus aller Welt ist das Programm komplett.

Die 60. Internationalen Filmfestspiele (11. bis 21. Februar) rollen zum Geburtstag den langen, roten Teppich aus: Erwartet werden unter anderen Leonardo DiCaprio, Jeanne Moreau, Martin Scorsese, Ben Stiller, Gérard Depardieu, Ewan McGregor, Ben Kingsley, Pierce Brosnan, Shah Rukh Khan, Michelle Williams und Jackie Chan.

Einer wird da sein, aber wohl wieder von keinem Menschen gesehen: Der britische Graffiti-Künstler Banksy, der seine Identität geheim hält, stellt seinen ersten Film vor. Das Dokufeature «Exit Through The Gift Shop» (Ausgang durch den Souvenirladen) sei «ein Film über einen Mann, der einen Film über mich zu drehen versucht», zitiert die Berlinale den Künstler. «Banksy wird anwesend sein, aber man wird ihn natürlich nicht sehen», kündigte Kosslick an.

Im Rennen um den Goldenen und die Silbernen Bären sind 20 Filme, darunter Roman Polanskis «Der Ghostwriter» mit Ewan McGregor und Pierce Brosnan, Michael Winterbottoms «The Killer Inside Me» und Zhang Yimous «A Woman, A Gun And A Noodle Shop». Außer Konkurrenz zeigt US-Regisseur Martin Scorsese sein neues Werk «Shutter Island» mit Leonardo DiCaprio.

Gleich drei deutsche Filmemacher sind im Wettbewerb um die Berlinale-Trophäen dabei: Oskar Roehler zeigt das Drama «Jud Süß» - Film ohne Gewissen» mit Tobias Moretti in der Hauptrolle. Burhan Qurbani erzählt in «Shahada» von jungen Muslimen in Berlin. In Benjamin Heisenbergs auf wahren Begebenheiten beruhenden Film «Der Räuber» geht es um einen Marathonläufer, der Banken ausraubt. Die Deutschen sind mit insgesamt knapp 90 Filmen in den verschiedenen Festivalreihen wieder sehr stark vertreten.

Über die Gewinner entscheidet die internationale Jury unter Vorsitz des deutschen Regisseurs Werner Herzog. In der Jury des Jubiläumsfestivals - dessen Motto «Happy Bärsday Berlinale!» lautet - sitzt auch Hollywoodstar Renée Zellweger. Eröffnet wird das Festival am 11. Februar mit dem chinesischen Liebesdrama «Tuan Yuan» (Getrennt zusammen) von Wang Quan'an, der vor drei Jahren mit «Tuyas Hochzeit» den Goldenen Bären gewann.

Im Jahr 1951 gab es im Westteil der Stadt die ersten Berliner Filmfestspiele. 15 000 Filme zeigte die Berlinale in den vergangenen 60 Jahren. «Die Geburtstagstorte aus nahezu 400 Filmen ist gebacken. Zünden wir die 60 Kerzen an», so Kosslick. Von Elke Vogel, dpa

dpa-infocom


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