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Geringes Malaria-Risiko bei WM in Südafrika

Düsseldorf Südafrika-Urlauber müssen während der Fußball-Weltmeisterschaft im Juni und Juli in dem Land keine allzu große Angst vor Malaria haben.

Das Infektionsrisiko an den Austragungsorten sei eher gering, teilt das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf mit.

Trotzdem sollten Urlauber vor ihrem Flug einen Reisemediziner aufsuchen. Für den Aufenthalt im Nordosten des Landes und insbesondere für Ausflüge in den Krüger- Nationalpark sei eine Malaria-Prophylaxe empfehlenswert.

Wegen der bis Mai dauernden Regenzeit ist das Infektionsrisiko im Nordosten Südafrikas derzeit aber noch groß. Eine Prophylaxe empfiehlt das CRM daher Urlaubern, die in die Provinzen Limpopo und Mpumalanga wollen. Der Malaria-Erreger wird von der Anopheles-Mücke übertragen, die sich in feuchter Umgebung besonders leicht vermehren kann.

Die häufigsten Symptome einer Malaria-Krankheit sind Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Ohne medizinische Behandlung kann Malaria lebensbedrohlich sein. Wird sie frühzeitiger behandelt, heilt sie aber meist aus. Weil es keine Impfung gegen Malaria gibt, ist der Schutz vor Mückenstichen die wichtigste Vorsorgenmaßnahme. Bei einem hohen Übertragungsrisiko können auch Medikamente zur Prophylaxe eingenommen werden.

Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

dpa-infocom



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