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Winterwetter: Schulfrei, Unfälle, Einsturzgefahr

Rheinland-Pfalz Schnee und Eis haben am Dienstag in Rheinland-Pfalz tausenden Schülern zu Schulfrei verholfen.

Wegen glatter Straßen fuhren vielerorts die Schulbusse nicht. Betroffen waren nach Angaben von Kreisverwaltungen vor allem die Südwestpfalz, aber auch Teile von Hunsrück und Westerwald.

Auf den Straßen krachte es witterungsbedingt oft. Allein in Mainz zählte die Polizei mehr als 30 Unfälle - meist blieb es bei Blechschäden. Die Feuerwehr in Westerburg räumte ein Kindergartendach, weil es einzustürzen drohte.

23 von 38 Schulen im Kreis Südwestpfalz seien geschlossen, sagte eine Sprecherin der Verwaltung in Pirmasens. Verkehrsprobleme gab es vor allem in den östlichen Gemeinden des Kreisgebiets. "So wie es im Moment aussieht, sind die Schulen aber nur heute zu", sagte sie.

Im Westerwaldkreis hieß es, es seien nur ein paar Busse zu den Schulen gefahren, die Linien hätten aber im Laufe des Vormittags den Betrieb eingestellt. "Die Eltern müssen ihre Kinder selbst abholen", sagte ein Sprecher der Kreisverwaltung. Probleme bereite den Busfahrern, dass einige Anwohner den Schnee in Haltestellen schöben. In den Dörfern seien wegen der weißen Masse zudem oft die Fahrbahnen um ein Drittel enger. Am Mittwoch sollte gar kein Bus fahren.

Eine Sprecherin der Rhein-Mosel Verkehrsgesellschaft (RMV/Koblenz) bestätigte: "Wir stehen vor der Frage: "Wie bekommen wir die Schüler wieder zurück?"" Probleme gebe es im Westerwald und im Taunus. "Entweder wir fahren gar nicht mehr oder die Schulen machen früher zu", schilderte sie die Möglichkeiten. In den vergangenen Tagen schon seien einige Linien ausgefallen, abgelegenere Ortschaften würden so gut wie nicht mehr angefahren. "Wir bitten die Kunden, zu den Haltestellen an den Hauptstraßen zu kommen."

Nachdem am Dienstag im gesamten Landkreis Südliche Weinstraße kein einziger Schulbus fuhr, teilte die Verwaltung für Mittwoch mit: "Die Busse fahren, sofern die Busfahrer es für vertretbar halten." Der Landkreis Altenkirchen berichtete indes, dass am Mittwoch alle kreiseigenen Schulen geschlossen blieben.

Auch im Rhein-Hunsrück-Kreis bescherte der Schnee einigen Schülern einen freien Dienstag. Genaue Angaben machte eine Sprecherin der Kreisverwaltung in Simmern aber nicht: "Die Schulen müssen das nicht melden." Im Kreis Kaiserslautern blieben ebenfalls einige Schulen geschlossen. Donnerstag bleibt es meist trocken.

Für Mittwoch kündigte der Deutsche Wetterdienst Höchstwerte zwischen minus einem und plus vier Grad sowie zeitweise Regen oder Schneeregen an. Am Donnerstag solle es bei Höchsttemperaturen über der Null-Grad-Marke meist trocken bleiben. In der Nacht zum Freitag könne aber wieder Schnee fallen.

Die Polizei meldete mehrere Unfälle, die sich wegen des Winterwetters ereignet hatten. So wurden im Kreis Birkenfeld drei Menschen schwer verletzt. Auf der Bundesstraße 41 war eine 23-jährige Autofahrerin wegen Schneeglätte ins Schleudern gekommen und mit einem entgegenkommenden Wagen zusammengestoßen, wie die Polizei mitteilte. Wenig später fuhr eine 19-Jährige unweit der Unfallstelle auf ein Fahrzeug auf, das zum Helfen angehalten hatte. Ein 63-jähriger Autofahrer erlitt schwere Verletzungen, als er einen Mülllaster überholen wollte und mit zwei entgegenkommenden Pkw kollidierte.

In Oberstreit (Bad Kreuznach) rutschte ein mit Flüssiggas beladener Transporter in eine Baugrube. Dutzende Anwohner mussten zur Sicherheit ihre Häuser verlassen. In Diez (Rhein-Lahn-Kreis) schleuderte ein Autofahrer mit seinem Wagen gegen einen Stromverteilerkasten. Die Bundesstraße 417 zwischen Laurenburg und Holzappel wurde wegen abgebrochener Äste und umgestürzter Bäume in der Nacht zum Dienstag gesperrt und erst am Vormittag freigegeben.

Bereits am Montag war eine 42 Jahre alte Autofahrerin beim Bergauffahren in Schönenberg-Kübelberg (Kreis Kusel) die Straße hinunter gerutscht. Ein anderes Auto fuhr auf ihren Wagen auf und wurde seinerseits von einem dritten Fahrzeug gerammt. Über 1250 Kälte-Kranke im vergangenen Winter

Auch ohne Auto kann die Kälte allerdings gefährlich werden: Im Winter 2008/2009 seien in Rheinland-Pfalz mehr als 1250 Menschen zum Beispiel wegen Frostbeulen und Unterkühlung ärztlich behandelt worden, berichtete die Barmer GEK Krankenkasse mit Sitz in Koblenz.

RZO



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