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Audiostreaming: Von der Festplatte ins Wohnzimmer

Stuttgart/München Das CD-Regal könnte bald ausgedient haben.

Immer mehr Musik wird aus dem Internet geladen. Nur, wie kommt sie auf die Anlage? Sie auf CDs zu brennen, ist umständlich.

Bequemer ist es, Musik via Heimnetzwerk vom PC ins Wohnzimmer zu holen. Das erledigen Streaming-Clients. Die eierlegende Wollmilchsau - womöglich zum kleinen Preis - gebe es hier nicht, sagt Christine Tantschinez von der Zeitschrift «Audio». Aber es gebe viele Möglichkeiten. Das Angebot reicht von kleinen, relativ preiswerten Lösungen wie etwa vom Hersteller Logitech bis zu Geräten zu mittleren vierstelligen Preisen, zum Beispiel von Linn. Das ist dann etwas für Audio-Fans.

Auf Audiostreaming spezialisiert ist der Hersteller Sonos, der den Fokus laut Sprecher Fiede Schillmoeller auf «Multiroom» legt: Per Funkfernbedienung lasse sich die Wiedergabe in verschiedenen Räumen regeln. Aber der Kunde darf auch mit einem zu beschallenden Zimmer anfangen. Erst seit kurzem auf dem Markt ist der ZonePlayer S5 mit eingebautem Lautsprechersystem.

Viele Geräte spielen wie der S5 im Heimnetzwerk Musik ab. Und wie viele andere netzwerkfähige Audiogeräte gibt der S5 Webradio wieder. Dass der 400 Euro teure Player sich Musik zudem von Onlinediensten wie Napster oder Last.fm holt, macht ihn zu einem Topmodell. Außerdem lässt er sich über das iPhone und den iPod touch drahtlos steuern.

Dieses Schmankerl ist aber auch ein Nachteil des S5: Wer weder das Apple-Handy noch den iPod besitzt, muss den Player über einen Rechner steuern oder sich die Sonos-Fernbedienung zulegen, die mehr als 300 Euro kostet. So ausgereift die Serie auch ist, billig ist sie nicht.

Außerdem ist die integrierte Funktechnik nicht mit herkömmlichen WLAN-Geräten kompatibel. Sollen die Player drahtlos angesprochen werden, muss eine ZoneBridge her. Das 100 Euro teure Kästchen wird mit dem Router verbunden. Sonos bietet auch billigere ZonePlayer an, die sich an AV-Receiver anschließen lassen. Diese Punkte sollten generell beim Kauf von Audiostreaming-Lösungen bedacht werden.

Etliche netzwerkfähige Geräte bietet Logitech an. Das billigste heißt Squeezebox Radio. Es kostet 179 Euro und lässt sich über WLAN oder Ethernet einbinden. Es greift auf Musik auf dem PC oder einem Netzwerkspeicher (NAS) zu. Außerdem macht es den Zugriff auf Webradio und Dienste wie Napster möglich, lässt sich aber nicht an die Anlage stöpseln. Dafür müsste eine Lösung wie Squeezebox Duet her. Die ist teurer, aber über die mitgelieferte Fernbedienung zu steuern.

Auch die Squeezebox-Geräte sind per App über das iPhone oder den iPod touch zu steuern. Es heißt «iPeng». Für Streaming-Clients und NAS-Speicher, die nach dem verbreiteten Upnp-Standard arbeiten, lässt sich auch der «PlugPlayer» nutzen, zu haben ebenfalls im App Store.

Es wäre eine Schande, wenn ein Gerät von Apple nicht via iPhone zu bedienen wäre. Mit «Remote» gibt es im App Store ein Programm zum Steuern des Apple TV. Das ist ein Netzwerkgerät mit 160 Gigabyte Speicher, das Filme und Fotos an den Fernseher leitet. Außerdem gibt es im Netzwerk gespeicherte Musik an die Hifi-Anlage weiter.

Mit rund 270 Euro ist Apple TV recht günstig. Wer das Gerät nicht über iPhone oder iPod touch steuern will, kann eine beiliegende Fernbedienung nutzen, muss aber den Fernseher anschalten, um sich durchs Apple-TV-Menü klicken zu können.

Ähnliche Geräte gibt es von Philips, Sony oder Teac. Soll das Gerät an eine Anlage angeschlossen werden, ist laut Tantschinez ein digitaler Ausgang von Vorteil: In der Regel habe der AV-Verstärker einen besseren D/A-Wandler als das Netzwerkgerät. Von Sven Appel, dpa

dpa-infocom


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