542 Jahre nach seinem Tod: Updates für Gutenberg
Mainz Am 3. Januar vor 542 Jahren, starb der Mainzer Johannes Gutenberg. Mit der Erfindung der Druckerpresse hatte er die menschliche Kommunikation maßgeblich beschleunigt und damit revolutioniert.
Doch längst hat Gutenbergs grandiose Idee Konkurrenz bekommen: Über Internet-Plattformen wie Twitter werden Informationen in Realzeit übertragen, und "Internetausdrucker" ist der neueste Begriff für Leute, die keine Ahnung haben. Was müsste man dem historischen Gutenberg raten, um heute noch auf der Höhe der Zeit zu sein?.
Die Twitter-Follower @RZMainz sprechen eine deutliche Sprache: "lieber johannes #gutenberg, mache einen business-plan und lass dich nicht nochmal übers ohr hauen!", schreibt @mariowmueller. Wie so ein erster Schritt in die digitale Welt aussehen könnte weiß @Lichtmalerin, die Gutenberg eine "App." nach dem Beispiel des Musikportals iTunes oder einen Blog vorschlägt.
Doch Gutenberg ist keineswegs mehr an Papier gebunden: Wie Gutenbergs Nachrichten online aussehen könnten, hat www.historicaltweets.com sich ausgedacht: "Habe endlich Erfindung abgeschlossen. Bin enttäuscht, dass keiner lesen kann." Auf dem Blog www.gutenbergblog.de werden ebenfalls Druck und Medien digital verarbeitet, und selbst die Gutenberg-Bibel hat sich in die digitale Welt gerettet, als "Twitter Bibel" aus jeweils 140 Zeichen. Gutenbergs Technik und Geschäftsmodell ist heute überholt, doch seine Idee der schnelleren Kommunikation lebt. So freut sich auch Twitterer @KarlKeule etwas schelmisch: "gut gemacht lieber Guddi, ohne dich gäbs auch des iPad nicht... #Gutenberg".
pcb
RZO
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