Nürburgring Aufgeschoben, aber nicht aufgehoben: Mit dem Bau des bereits für 2009 angekündigten Sicherheitszentrums für den Nürburgring soll noch im ersten Halbjahr 2010 begonnen werden. Das hat Wirtschaftsminister Hendrik Hering auf einer SPD-Veranstaltung erklärt.
Mit rund vier Millionen Euro ist die neue Heimstätte für Rettungskräfte, DRK und Polizei veranschlagt, die an der B 256 in der Nähe der Fahrsicherheitszentren entstehen soll. Die Kosten trägt das Land. Da aber noch über Einsparpotenzial bei den Kosten nachgedacht wird, ist die Art der Finanzierung des Projekts noch nicht abschließend geklärt, so das Wirtschafts- und Verkehrsministerium auf Anfrage.
Gebaut werden soll das zweigeschossige Sicherheitshaus, das die Holzbaracken im Nürburger Ortsteil Balkhausen und die Räumlichkeiten und der Tribüne 13 ersetzen wird, im Bereich „Scharfer Kopf“ - zwischen Abfahrt Müllenbach und Unterführung der Rennstrecke. Es bietet Unterstellmöglichkeiten für Fahrzeuge, Lagerräume für Feuerwehr und DRK, Mannschaftsräume und Leitstellen der einzelnen Dienste samt Technik. Auch sogenannte „Verwahrräume“ für Kriminelle oder randalierende Ringbesucher sind vorgesehen.
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Di, 09. Feb. 2010, 14:34 © Rhein-Zeitung & red.web
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