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Nürburgring 2010: Für 250 Euro zu Rock am Ring

Nürburg Eigentlich ein Grund zur Freude: Rock am Ring war schon ausverkauft, und jetzt gibt es wieder Karten. Der Veranstalter André Lieberberg hat, nachdem alle Vorverkaufskarten unters Volk gebracht waren, die Tageskasse aufgelöst und noch einmal 1500 Karten auf den Markt geworfen.

Doch viele Fans sind sauer: Denn die neuen Karten kosten nicht mehr 150 Euro wie zuvor, sondern 250 Euro. In diversen Internetforen brodelt nun der Zorn all derer, die es versäumt haben, rechtzeitig die günstigen Karten zu erwerben.

"Unsere Tageskarten hätten an der Tageskasse zwischen 80 und 90 Euro gekostet", sagt André Lieberberg auf Anfrage unserer Zeitung. Da Rock am Ring drei Tage plus einen vierten Extra-Abend dauert, sei der Preis von 250 Euro absolut gerechtfertigt.

Im vergangenen Jahr hatte es das Angebot einer Tageskasse nicht gegeben, was laut Lieberberg insbesondere dem Schwarzmarkt geholfen hatte, gute Geschäfte zu machen. Mit der neuen Verkaufstaktik hofft der Veranstalter, den Schwarzhändlern Paroli bieten zu können.

Rock am Ring hat sich zu einem wahren Verkaufsmag-neten entwickelt. "So früh wie dieses Jahr waren wir noch nie ausverkauft", so Lieberberg. Dabei geht der Wettlauf um die Tickets inzwischen schon zu einem Zeitpunkt los, wenn noch längst nicht feststeht, welche Bands überhaupt zum Nürburgring kommen werden. Das Nürnberger Schwesterfestival Rock im Park hat im Übrigen noch reguläre Vorverkaufskarten zum Preis von 150 Euro im Angebot. (md)

Die Tageskassentickets sind ausschließlich über "Tickets per Post" verfügbar: Tel. 069/ 944 36 60; www.tpp.de

RZO



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