Schulbus mit 2,67 Promille gefahren – Polizei muss Fahrer stützen
Montabaur Die Polizei hat im Westerwald am Dienstagmorgen den Fahrer eines Schulbusses stark angetrunken aus dem Verkehr gezogen.
Der Mann musste auf dem Weg zum Streifenwagen gestützt werden, beim Pusten“ kam ein Wert von 2,67 Promille heraus.
In dem neunsitzigen Schulbus , der gerade vom Schulzentrum Horressen kam und weiter zu einer Schule nach Montabaur wollte, saß noch eine zehnjährige Schülerin. Ein Autofahrer hatte der Polizei gemeldet, dass in einer Straße der Bus stehe und der Fahrer sich „seltsam“ verhalte. Als die Beamten gegen 8 Uhr eintrafen, versuchte der Mann weit aus dem Fenster gelehnt den Bus aus einem Schneehaufen frei zu bekommen. Weil er auf die Polizisten gar nicht reagierte, griff ein Beamter ins Wageninnere, stellte den Motor ab und zog den Schlüssel. Beim Öffnen der Fahrertür fiel der Fahrer dann fast von seinem Sitz aus dem Kleinbus, in der Tür fand sich eine zur Hälfte geleerte Flasche eines 16-prozentigen Kokosmilchcocktails.
Etwa 45 Minuten später auf der Wache ergab der Alcotest den Wert von 2,67 Promille. Wann der Mann welche Mengen getrunken hatte und welche Strecke er bereits zurückgelegt hatte, war zunächst unklar. „Bei so einem hohen Alkoholgehalt ist es nicht üblich, Personen zu befragen“, sagte ein Polizeisprecher. Die Aussagen sind dann meist ohnehin rechtlich nicht verwertbar. Die Zehnjährige war zwischenzeitlich von ihrem Großvater abgeholt worden, der aus allen Wolken gefallen sein dürfte. Das Busunternehmen holte den Bus später ab. Der Vollständigkeit halber: Der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt, eine Anzeige erstattet. (law)
RZO
- Vater der Missbrauchsopfer soll selbst Kinderschänder sein
- Der älteste Rheinland-Pfälzer ist tot
- Schulbus mit 2,67 Promille gefahren – Polizei muss Fahrer stützen
- Neujährige Mädchen bei Unfall schwer verletzt
- Bistum: Kaplan missbrauchte in 60ern Jugendlichen
- Alle anzeigen




















