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Devisen: Euro steigt wieder über 1,35 US-Dollar

NEW YORK - Der Kurs des Euro ist am Montag im Handelsverlauf wieder über 1,35 US-Dollar gestiegen. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,3556 Dollar. Im europäischen Nachmittagshandel war der Euro noch bis auf 1,3461 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,3525 (Freitag: 1,3570) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7394 (0,7369) Euro.

Die Schuldenkrise in Griechenland laste weiterhin auf dem Euro, sagte Devisenexpertin Antje Praefcke von der Commerzbank. So habe sich ein griechischer Geschäftsklimaindikator im Februar eingetrübt. Dies hat laut Praefcke die Furcht geschürt, dass die Griechen es nicht schaffen könnten, ihre Ziele zu erreichen. Mit Spannung blicke der Markt jetzt auf die Neuemission von griechischen Staatsanleihen, die in der laufenden Woche erwartet werde. Eigentlich war die Emission für die vergangene Woche vorgesehen. Diese Verschiebung habe die Verunsicherung verschärft.

dpa-infocom