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Dax mit stärkstem Wochenplus seit Juli 2009

Frankfurt - Positiv aufgenommene Daten vom US-Arbeitsmarkt haben am deutschen Aktienmarkt für einen freundlichen Wochenausklang gesorgt. Der Dax gewann 1,42 Prozent auf 5.877,36 Zähler. Auf Wochensicht ergab sich damit ein Plus von 4,98 Prozent. Das ist der stärkste Anstieg seit Juli 2009.

Für den MDax ging es am Freitag um 1,47 Prozent auf 7.853,09 Zähler nach oben und der TecDax stieg um 0,99 Prozent auf 823,35 Punkte.

"Der Markt war von schlechteren US-Arbeitsmarktdaten ausgegangen, so dass die Erleichterung die Kurse deutlich gestützt hat", sagte Florian Weber, Handelsvorstand der Schnigge Wertpapierhandelsbank. Damit setze sich die Erholung der Aktienmärkte weiter fort.

Spitzenreiter im Dax waren die Aktien der Commerzbank mit einem plus 3,41 Prozent auf 5,857 Euro. Ein Börsianer hob zur Erklärung hervor, dass die Titel die jüngste Aufwärtsbewegung kaum mitgemacht hätten. Zudem gebe es beim Thema Griechenland etwas Entspannung, was die Märkte und speziell Bankaktien unterstütze. Die Anteilsscheine der Deutschen Bank stiegen um 2,52 Prozent auf 50,950 Euro. Die Salzgitter-Aktien rückten nach Zahlen nur um 0,10 Prozent auf 68,03 Euro vor. Analyst Ingo-Martin Schachel von der Commerzbank sagte: "Die Bilanz 2009 ist wie erwartet ausgefallen, der Ausblick ist aber vorsichtig."

Autoaktien wie Daimler, BMW, die Vorzugsaktien von Volkswagen, aber auch Zulieferer wie Continental zogen gemeinsam mit ihren europäischen Konkurrenten kräftig an und kletterten zwischen 6,87 und 2,55 Prozent. Händler nannten Gründe wie eine positive Studie zu den VW- Stammaktien, den Genfer Autosalon sowie ein gewisses Nachholpotenzial.

Die Celesio-Aktien fielen nach einem negativen Analystenkommentar am MDax-Ende um 5,41 Prozent auf 23,075 Euro. Innerhalb der vorangegangenen fünf Handelstage aber waren die Anteil an dem Pharmagroßhändler von Übernahmefantasien angetrieben worden und hatten mehr als 17 Prozent hinzugewonnen. Unternehmensbilanzen sorgten ferner im TecDax für Gesprächsstoff. So blieb der Umsatz des Solarzulieferers Roth & Rau 2009 etwas hinter den Erwartungen zurück. Die Aktien sanken um 2,96 Prozent auf 25,375 Euro. Die Papiere von Nordex verteuerten sich um 1,33 Prozent auf 9,35 Euro.

Auch die Börsen in Europa verbuchten Gewinne: Der EuroStoxx 50 ging mit einem Aufschlag von 2,18 Prozent auf 2.877,44 Zähler aus dem Handel. Auf Wochensicht lag sein Plus bei 5,46 Prozent. In Paris und London gingen die Börsen ebenfalls mit Gewinnen ins Wochenende. In New York legte der Dow Jones zum Börsenschluss in Europa um gut 0,8 Prozent zu.

Am Rentenmarkt sank die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 2,76 (Vortag: 2,79) Prozent. Der Rentenindex Rex kletterte um 0,21 Prozent auf 124,85 Punkte. Der Bund Future gab um 0,16 Prozent nach auf 124,09 Punkte. Der Kurs des Euro bewegte sich kaum. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3582 (1,3668) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7363 (0,7316) Euro.

dpa-infocom