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Twike: Elektro-Dreirad für die Großserie

Kassel Die Entwickler des elektrisch und mechanisch angetriebenen Liegefahrrades Twike planen ein umweltfreundliches Dreirad für die Großserie.

Zunächst baut das Team in einer Werkstatt in Kassel einen Prototypen mit dem Projektkürzel TW4XP.

Dieser soll in diesem Sommer beim Automotive-X-Prize in den USA antreten. Das sagt Mitgründer Martin Möscheid. Dort werde ein Preisgeld von insgesamt 10 Millionen US-Dollar für Fahrzeuge ausgelobt, die ebenso alternativ wie alltagstauglich sind.

Unabhängig vom Ausgang des Wettbewerbs will Möscheid das elektrisch angetriebene Dreirad zur Serienreife entwickeln und Ende des Jahres mit der Vermarktung beginnen. Das Serienmodell soll ähnlich wie das X-Prize-Fahrzeug etwa 2,80 Meter lang, rund 1,50 Meter breit und 1,40 Meter hoch sein. Konstruiert aus einem Aluminium-Rahmen und einer Kunststoff-Karosserie, bietet das etwa 450 Kilogramm schwere Mobil Platz zwei Personen, die nebeneinander sitzen. In Fahrt bringt es ein Elektromotor mit bis zu 30 kW/41 PS, der die Hinterräder antreibt.

Er wird gespeist aus einem Lithium-Ionen-Akku, dessen Reichweite Möscheid mit «mindestens 160 Kilometern» angibt. Dabei kalkuliert er mit einem Stromverbrauch von weniger als 10 Kilowattstunden pro 100 Kilometer, was einem Benzinäquivalent von weniger als einem Liter entspricht. Dennoch soll das Gefährt in gut zwölf Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen und mit einer Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h auch langstreckentauglich sein.

Wie beim Twike können die Insassen die Reichweite jedoch durch Körpereinsatz vergrößern. Denn als Option wird auch das TW4XP-Serienmodell zwei Pedale im Fußraum bekommen, mit denen man während der Fahrt einen Generator antreibt.

dpa-infocom


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