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Wunden bei Obstbäumen nicht verschließen

Bonn Für den Schnitt von Obstbäumen eignen sich besonders die ersten Monate im Jahr.

Dabei ist es besser eine ganze Astpartie herauszunehmen, als mehrere Zweige zu stutzen, berichtet die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn.

Denn je mehr Schnittstellen entstehen , desto mehr Wunden hat der Baum. Die Äste müssen so geschnitten werden, dass keine Aststümpfe stehen bleiben. Größere Schnittstellen brauchen dabei nicht mehr mit einem Wundverschlussmittel geschützt zu werden: Inzwischen sind Fachleute der Meinung, dass die Selbstheilungskräfte der Bäume ausreichen.

Ursprünglich sollte das schützende Mittel verhindern, dass Krankheitserreger in das Holz eindringen und so Krankheiten verursachen. Der Wundverschluss kann allerdings dazu führen, dass das Holz nicht ausreichend trocknet. Durch die Feuchtigkeit kann die Wundheilung wiederum verlangsamt werden. Ein weiteres Argument gegen einen Wundverschluss ist der Pilzbefall, der dadurch ohnehin nicht verhindert werden kann. Denn ein Pilz kann auch durch Blattnarben in die Baumrinde eindringen, so die Kammer.

dpa-infocom


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