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Van der Vaart schießt Real an die Spitze

Madrid Im vergangenen Sommer wollte Real Madrid ihn möglichst schnell loswerden, nun ist Rafael van der Vaart der große Held des spanischen Fußball-Rekordmeisters.

Mit seinem Tor in der 91. Minute schoss der ehemalige HSV-Kapitän die «Königlichen» beim 3:2- Sieg gegen den FC Sevilla nach 106 Tagen wieder an die Tabellenspitze der Primera División und verwies den Erzrivalen FC Barcelona auf den zweiten Platz. Beide Vereine haben nun 62 Punkte, doch die Madrilenen weisen die bessere Tordifferenz auf. «Van der Vaarts Treffer ist womöglich die Meisterschaft wert», jubelte Spaniens meistgelesene Sportzeitung «Marca», die den 27-Jährigen zu einer «Schlüsselfigur» der Mannschaft erklärte.

Zugleich fragte das Blatt: Ist der Niederländer mit seiner Kreativität und Präzision derzeit nicht besser als Reals brasilianischer Superstar Kaká? Das Spiel im Bernabéu-Stadion erlebte jedenfalls eine Wende, als van der Vaart und der Spanier Guti in der 54. Minute eingewechselt wurden. Die Madrilenen lagen zu diesem Zeitpunkt nach einem Eigentor von Xabi Alonso (10.) und dem Treffer von Sevillas Ivica Dragutinovic (54.) mit 0:2 zurück. Mit dem Ex-HSV- Kapitän und Guti waren die «Königlichen» prompt schlagfertiger und spielten eine Chance nach der anderen heraus.

So trafen Cristiano Ronaldo (60.) und Sergio Ramos (64.), ehe der Niederländer selbst die Begeisterung der Fans im Stadion mit seinem Tor krönte. Dass er die Gelbe Karte sah, weil er sich beim Jubel das Trikot auszog, war Nebensache. «Das war bislang mein wichtigstes Tor für Real Madrid», freute sich van der Vaart - und machte zugleich seinen Anspruch auf einen Stammplatz geltend: «Das muss ja nicht bedeuten, dass Kaká draußenbleibt, denn ich kann auch mit ihm spielen.» Reals Trainer Manuel Pellegrini dämpfte allerdings die Erwartungen des Niederländers: «Kaká steht nicht zur Diskussion.»

Zugleich warnte der Chilene vor zu großer Euphorie: «Noch stehen 39 Punkte auf dem Spiel.» Bei Titelverteidiger FC Barcelona herrschte derweil Katerstimmung. Nach einem Platzverweis für Angreifer Zlatan Ibrahimovic musste sich der Champions League-Gegner des VfB Stuttgart mit einem 2:2 beim Tabellen-13. UD Almería zufriedengeben. Der argentinische Star Lionel Messi sicherte den Katalanen mit seinen Saisontoren 18 und 19 (42./66.) wenigstens noch einen Zähler. Durch Domingo Cisma (12.) und ein Eigentor von Barças Carles Puyol (57.) hatte Almería zweimal vorne gelegen. «Der FC Barcelona muss immer gewinnen, aber mit zehn Mann war nicht mehr drin», gestand Trainer Josep Guardiola, der wegen Protestierens vom Platz geschickt wurde.

dpa-infocom


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