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Rösler will Kosten im Gesundheitswesen bremsen

Berlin - Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler will das Preisdiktat der Pharmaindustrie für neue Medikamente brechen, um die Kostenexplosion im Gesundheitswesen zu stoppen. Helfen sollen dabei auch Zwangsrabatte und Preismoratorien. Davon erhofft er sich Einsparungen von bis zu zwei Milliarden Euro im Jahr. Eine staatliche Preisfestsetzung bei der Zulassung neuer Arzneimittel lehnte Rösler in der ARD ab: Er halte es für falsch, das Preismonopol der Industrie durch ein staatliches Monopol zu ersetzen.

Mi, 10. Mär. 2010, 20:52 © Rhein-Zeitung & dpa-infocom
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