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Schüler und Studenten sehen «Hirndoping» skeptisch

Mainz Pillen schlucken zum Lernen? Das kommt hierzulande bislang nur für wenige Schüler und Studenten infrage.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Psychiaters Klaus Lieb von der Universitätsklinik Mainz, für die 1035 Schüler und 512 Studenten befragt wurden.

In Deutschland haben demnach erst rund vier Prozent von ihnen schon mindestens einmal zum «Hirndoping» gegriffen, wie die Wochenzeitung «Die Zeit» berichtet. Das zeige, dass die Zurückhaltung in Deutschland größer sei als in den USA, erläutert Lieb. «Dort nehmen rund acht Prozent der Studenten irgendwann einmal Tabletten ein, um ihre kognitiven Fähigkeiten zu steigern.» Viele schrecke hierzulande bisher aber vor allem die Furcht vor Nebenwirkungen ab. Sollte es künftig Mittel ohne solche unerwünschten Effekte geben, wären mehr als achtzig Prozent der befragten Schüler und Studenten bereit, sie zu nehmen.

dpa-infocom



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