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Punkteteilung im Rhein-Derby: Köln - Gladbach 1:1

Köln Im rheinischen Prestigeduell zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach konnten beiden Teams mit dem 1:1 (0:0) keinen Befreiungsschlag im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga landen.

Vor 50 000 Zuschauern im ausverkauften RheinEnergie-Stadion erzielte Marco Reus (56. Minute) und Maniche (79.) die Tore. Es war erst das 19 Remis beider Clubs in 40 Jahren. Wegen der großen Fan-Rivalität war das Partie als Risikospiel eingestuft und von einem umfangreichen Polizeieinsatz begleitet worden. Über Fan-Krawalle gab es zunächst keine Angaben.

«Das war kein hochklassiges Derby. Ich denke, beide Mannschaften können mit dem 1:1 gut leben», sagte Gladbachs Torschütze Reus, der auch sich und seine Mannschaft kritisierte: «Wir haben uns nach dem 1:0 zu weit zurückgezogen. Wir hätten mehr nach vorn machen müssen, dann hätten wir das 1:0 über die Zeit gebracht.» Der Kölner Maniche sah es ähnlich wie Reus: «Das war ein wichtiges Spiel. Wir haben alles gegeben und können letztlich mit dem Unentschieden leben.»

Von einer Wiedergutmachung, wie sie die Kölner Profis nach der Mainz-Pleite (0:1) angekündigt hatten, oder einem Aufbäumen gegen den Negativtrend, das Borussia-Trainer Michael Frontzeck versprochen hatte, war in der ersten Halbzeit wenig zu spüren. Beide Mannschaften schienen im 76. Rhein-Derby vielmehr darum zu konkurrieren, wer die meisten Fehlpässe macht oder am harmlosesten ist.

FC-Chefcoach Zvonimir Soldo hatte in der vergangenen Woche in Einzel- und Gruppengesprächen versucht, sein wankelmütiges Team wieder auf Erfolgskurs zu bringen und nicht weiter in den Tabellen-Keller rutschen zu lassen. In der Viererkette konnte er wieder Pierre Womé im Mittelfeld Petit aufbieten. Der zuletzt in die Kritik geratene Maniche erhielt eine weitere Bewährungschance, die er mit seinem Treffer nutzte.

Kaum mehr Gefahr in der Offensive konnten die Mönchengladbacher erzeugen. Allein ein Schuss von der Strafraumgrenze des agilen Marco Reus (25.), der knapp am gegnerischen Gehäuse vorbeistrich, stand als bemerkenswert vor der Pause auf der Habenseite. Dabei konnten die Borussen eigentlich mit Zuversicht in die Domstadt fahren: Zuvor hatten sie 20 der vergangenen 37 Begegnungen beim Erzrivalen gewonnen, davon sechs der neun letzten Begegnungen. Für das Duell in Köln hatte Gladbachs Trainer Michael Frontzeck nach zwei Niederlagen hintereinander die Startelf umgebaut.

Nach einer fünfwöchigen Verletzungspause kehrte Thorben Marx zurück. Den Sturm formierte er nach zuletzt zwei Niederlagen komplett neu: Roberto Colautti und Raul Bobadilla mussten auf die Bank. Für sie sollten Rob Friend und Reus als hängende Spitze für neuen Schwung im Angriff sorgen, was vor allem Reus gelang: Er erzielte ungehindert durch die Kölner Verteidiger mit einem präzisen Schuss aus 18 Metern das 1:0. Fünf Minuten später musste sich Kölns Schlussmann Faryd Mondragon bei einem direkten Freistoss von Juan Arango kräftig strecken, um den Ball noch über die Torlatte zu spitzeln. In der 79. Minute gelang Maniche mit einem Schuss in den Winkel der Ausgleich. Von Andreas Schirmer, dpa

dpa-infocom


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