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Keine Beschränkung der Amtszeit für FIFA-Chef

Zürich Das Exekutivkomitee des Fußball-Weltverbandes hat eine Beschränkung der Amtszeit von FIFA-Präsidenten auf acht Jahre abgelehnt.

Der Chef des Asiatischen Verbandes AFC, Mohamed bin Hammam, hatte die Begrenzung des Mandats auf maximal zweimal vier Jahre gefordert. Wie die FIFA nach der zweitägigen Sitzung der Exekutive mitteilte, wurde der Antrag mit 15 Nein-, 5 Ja-Stimmen und einer Enthaltung abgewiesen. Der amtierende FIFA-Chef Joseph Blatter führt den Verband seit 1998 und will bei der Wahl im Juni 2011 für mindestens eine weitere Amtsperiode bis 2015 kandidieren. «Die Entscheidung hat nichts mit meiner Person zu tun», sagte Blatter in Zürich. Dem Katarer Bin Hammam werden Ambitionen auf das wichtigste Amt im Weltfußball nachgesagt.

Indonesien wurde von der FIFA als Kandidat für die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 ausgeschlossen. Das südostasiatische Land hätte die nötigen Garantien vonseiten der Regierung nicht gewährleisten können, teilte der Weltverband. Das hätte die Regierung in Jakarta der FIFA, die die Garantien bis Dezember 2009 vorliegen haben musste, verkündet, sagte FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke auf einer Pressekonferenz im Anschluss an eine zweitägige Sitzung des FIFA-Exekutivkomitees.

Bei dem Meeting wurde zudem entschieden, den Fußball-Verband von Brunei aus der FIFA auszuschließen. Dieser Schritt werde dem nächsten FIFA-Kongress im Juni vorgetragen, wo der Ausschluss des Königreichs endgültig beschlossen werden kann. Die FIFA hatte Brunei im September 2009 suspendiert, da der dortige Fußball-Verband von den Machthabern aufgelöst worden war. «Das wäre erst das zweite Mal in meiner FIFA-Zeit, dass solch eine Maßnahme angewandt wird», sagte Präsident Joseph Blatter. Letztmals war 1976 Südafrika wegen der Apartheids-Politik aus dem größten Sport-Weltverband ausgeschlossen worden.

Außerdem beschloss die FIFA-Exekutive , die Suspendierung des irakischen Verbandes (IFA) aufzuheben, nachdem dieser vom Nationalen Olympischen Komitee wieder die volle Handlungsfähigkeit erhalten hat. Der IFA war im November wegen staatlicher Einmischung suspendiert worden.

dpa-infocom

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