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Kultur

Deutsches Einwanderermuseum in Washington eröffnet

Washington Ein Museum über die Geschichte der deutschen Einwanderer in Amerika ist im Herzen der US-Bundeshauptstadt Washington eröffnet worden.

Das «German-American Heritage Museum» (Museum für das Deutsch-Amerikanische Erbe) zeigt in ständigen und wechselnden Ausstellungen die gut 400 Jahre alte Geschichte der deutschen Einwanderer in den USA.

Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstrich in einem Grußwort die «enge kulturelle Verbundenheit» und Partnerschaft zwischen beiden Staaten. Seit dem Eintreffen der ersten deutschen Auswanderer hätten Millionen von Nachfahren aus Deutschland an der Entwicklung der Vereinigten Staaten mitgewirkt. «Dass ihre Leistungen jetzt durch ein eigenes Museum in Washington gewürdigt werden, ist wahrlich ein Grund zur Freude», erklärte Merkel.

Auch der deutsche Botschafter in Washington, Klaus Scharioth, betonte: «Deutsche Bauern, Handwerker und Akademiker haben dieses Land mit aufgebaut. Die Deutsch-Amerikaner...erhalten nun die Anerkennung, die ihrem bemerkenswerten Beitrag zur Erfolgsgeschichte des Landes entspricht.»

Deutsche in Amerika sind tatsächlich kein Randaspekt: Etwa ein Sechstel der 300 Millionen US-Bürger hat deutsche Wurzeln. «Bisher gab es kein nationales Einwanderermuseum, das das Thema umfassend behandelt», erklärte Museumsdirektor Rüdiger Lentz.

dpa-infocom