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Raumfahrt

Raumfahrer nach sechs Monaten zurück auf der Erde

Moskau Nach 169 Tagen im All sind der russische Kosmonaut Maxim Surajew und US-Astronaut Jeffrey Williams von der Internationalen Raumstation ISS zur Erde zurückgekehrt.

Die Sojus-Kapsel sei planmäßig in der kasachischen Steppe gelandet, teilte die Flugleitzentrale bei Moskau mit.

Surajew und Williams, die am 30. September 2009 ins All gestartet waren, brachten aus dem ISS-Forschungslabor einen Container mit Pflanzen und chemischen Stoffen mit. Derzeit befinden sich noch der Russe Oleg Kotow sowie US-Astronaut Timothy Creamer und der Japaner Soichi Noguchi in der ISS. Im April sollen zwei russische und ein US-Raumfahrer die Besatzung verstärken.

Entsprechend russischer Tradition wurden Surajew und Williams nach der geglückten Landung in der zentralasiatischen Republik Kasachstan ein frischer Apfel überreicht. Beide mussten die erste Zeit in Decken gehüllt auf Klappsesseln verbringen, da ihre Muskeln durch den mehr als fünfmonatigen Aufenthalt in der Schwerelosigkeit deutlich geschwächt waren.

Nach Angaben der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos will das Land ab 2012 wieder zahlungskräftigen Weltraumtouristen ihren Traum vom Flug ins All erfüllen. Statt der bisher geplanten vier würden dann fünf Sojus-Kapseln jährlich zur ISS starten und könnten einen Hobby-Raumfahrer mitnehmen, sagte ein Mitarbeiter am Donnerstag. Indien hat bereits Interesse an zwei Plätzen bekundet.

dpa-infocom