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Devisen: Euro bleibt unter 1,37 Dollar - 'Keine Fortschritte bei Griechenland'

NEW YORK - Der Euro ist am Montag unter der Marke von 1,37 US-Dollar hängen geblieben. Experten führten dies darauf zurück, dass es noch keine konkreten Fortschritte bei den Verhandlungen über ein Hilfspaket für Griechenland gebe. Zudem schürten Befürchtungen über eine straffere chinesische Geldpolitik Sorgen mit Blick auf eine weltweite Konjunkturerholung.

Zuletzt kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,3671 Dollar. Im asiatischen Handel hatte der Euro noch zeitweise 1,3776 Dollar gekostet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3705 (Freitag: 1,3765) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7297 (0,7265) Euro.

Immerhin kann Griechenland im Notfall auf Kredite oder Garantien der Euro-Partner setzen. Es gebe bereits eine grundsätzliche Verständigung, wie Euro-Partner möglicherweise eingreifen könnten, sagte der niederländische Finanzminister Jan Kees de Jager am Montag zum Auftakt eines Treffens mit seinen Amtskollegen des Eurogebiets.

"Die griechische Schuldenkrise wird aber weiterhin wie ein Damoklesschwert über dem Euro hängen", meinte Chris Gaffney, Vizepräsident von EverBank World Markets. "Erst die Zeit wird zeigen, ob es Griechenland gelingt, seine Schulden zu refinanzieren." Andere Experten verwiesen zudem auf die anstehenden Zinsentscheidungen der Notenbanken in den USA und Japan, vor denen die Anleger sich zurückhielten.

Mo, 15. Mär. 2010, 20:42 © Rhein-Zeitung & dpa-infocom
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