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Devisen: Euro stabilisiert sich über 1,35 US-Dollar

NEW YORK - Der Euro hat sich am Freitag nach einem Rutsch bis auf rund 1,35 US-Dollar etwas stabilisieren können. Experten machten für die Kursschwäche die anhaltenden Diskussionen um mögliche Hilfen für das hochverschuldete Griechenland verantwortlich. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung, die im Tagesverlauf bei 1,3504 Dollar den niedrigsten Stand seit Anfang März markiert hatte, 1,3542 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,3548 (Donnerstag: 1,3660) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7381 (0,7321) Euro.

"Die Spannungen wegen Griechenland eskalieren", kommentierte Michael Woolfolk, Devisenstratege bei BNY Mellon in New York. "Die Unsicherheiten unterminieren die Kursentwicklung des Euro." Die EU-Kommission fordert politische Aussagen zu Hilfen für das hoch verschuldete Land bereits in der kommenden Woche auf dem europäischen Gipfel in Brüssel. Berlin sieht dagegen keinen Handlungsbedarf. Ungeachtet massiver Kritik hält die Bundesregierung zudem an Überlegungen fest, Euro-Sünder notfalls aus dem Währungsverbund auszuschließen.

dpa-infocom