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Erfolgreicher Auftakt für Buga-Vortragsreihe

Koblenz In Koblenz wurde deutsche und europäische Geschichte geschrieben: Hätte es zum Beispiel den „Staatsstreich“ von 1138 nicht gegeben, wäre den Staufern der Weg zum Thron verwehrt geblieben. Das zeigte der Auftakt des Vortragsreigens zur Buga 2011 in der ungewöhnlich gut besuchten Basilika St. Kastor. Koblenz im März 1138: Hohe Würdenträger des Reichs treffen sich, um über die Neubesetzung des Throns zu sprechen. Am Ende wird - vermutlich in der alten Lützeler Peterskirche - Konrad III. gewählt.

Die gut 112-jährige Ära der staufischen Könige und Kaiser beginnt. Beim Auftakt der Buga-Vortragsreihe in der Basilika St. Kastor vergleicht Prof. Dr. Stefan Weinfurter die damaligen Ereignisse mit einem Staatsstreich. Der bekannte Mittelalter-Historiker räumt allerdings ein, dass dieser moderne Begriff das, was damals in Koblenz geschah, nur unzureichend beschreibt. Denn zu diesem Zeitpunkt gibt es weder einen Staat noch eine Verfassung.

Mehr zum Vortrag in der Freitagausgabe der Koblenzer Rhein-Zeitung.

Do, 18. Mär. 2010, 15:51 © Rhein-Zeitung & red.web
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