pic Zählpixel

Polizei rettet selbstmordgefährdeten Kollegen

Zell/Briedel Die Androhung eines Polizeibeamten des Präsidiums Trier, aus dem Leben scheiden zu wollen, machte am Freitagabend einen größeren Sucheinsatz von Polizei und Feuerwehren erforderlich. Nach mehrstündiger Suche im Bereich Briedel wurde der Beamte schwer verletzt aufgefunden und geborgen.

Im Zuge der Ermittlungen wurde bekannt, dass sich der Beamte im Bereich Briedel aufhalten sollte. Kurz nach 18 Uhr konnte das Fahrzeug des Vermissten dort auf einem Felsplateau aufgefunden werden. Die Suchmaßnahmen von Feuerwehr und Polizei, an denen auch Rettungshundestaffel der Feuerwehr sowie ein Polizeihubschrauber beteiligt waren, gestalteten sich schwer, da das betroffene Waldgebiet aufgrund von Sturmschäden nur mit erheblichen Gefahren für die Einsatzkräfte zu betreten war. Teilweise mussten diese zur Überwindung von Felsvorsprüngen Leitern einsetzen.

Gegen 22.45 Uhr entdeckte die Besatzung des Polizeihubschraubers den Beamten unterhalb eines etwa 20 Meter hohen Felskante liegend. Die Bergung des schwer verletzten Mannes zog sich aufgrund der schweren Geländebedigungen über zwei Stunden hin. Lebensgefahr bestand nicht.

Lesen Sie dazu mehr in der Montagsausgabe der Cochem-Zeller Rhein-Zeitung

Sa, 20. Mär. 2010, 18:16 © Rhein-Zeitung & red.web
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet