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Angeklagter streitet den Einbruch ab

Wallmerod/Westerburg Lügt der Angeklagte, dass sich unterm Dach des Amtsgerichts die Balken biegen? Oder ist er tatsächlich, wie er behauptet, das Opfer einer tragischen Verwechslung geworden? Genau das versucht derzeit ein Strafgericht in Westerburg zu klären und wird voraussichtlich im kommenden Monat in die Beweisaufnahme eintreten. Es geht um einen Einbruch in Wallmerod und darum, wer diese Tat verübt hat.

Der Angeklagte, ein 37 Jahre alter Mann, dunkle Haare, schwarz gekleidet und mit südländischem Aussehen, soll am frühen Morgen des 15. Juni vergangenen Jahres einen Einbruch begangen haben. Zeugen beobachteten eine flüchtende Person auf den genau diese Beschreibung zutraf. Einziger Unterschied: Damals war der Einbrecher ganz in Weiß gekleidet. Rückblick: 15. Juni 2009. Eine unbekannte Person macht sich morgens gegen 4.30 Uhr an einem Anwesen in Wallmerod zu schaffen. Durch ein gekipptes Fenster verschafft sie sich Zutritt in das Gebäude. Der Einbrecher geht schnurstracks in die Küche und entwendet dort eine Geldbörse mit circa 95 Euro sowie diverse Karten und Papiere. Dann wird er offenbar von den Hausbewohnern bemerkt und flüchtet über die Terrasse. Er radelt mit einem Fahrrad davon. Dabei kann er jedoch von einer Zeugin beobachtet werden. Sie beschreibt der Polizei später nicht nur die Person, sondern auch das Fahrrad: ein Mountainbike, das mit auffälligen Flammen gezeichnet war.

Mehr dazu lesen Sie in der Freitagausgabe der Westerwälder Zeitung.

Do, 18. Mär. 2010, 16:19 © Rhein-Zeitung & red.web
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