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Freiburg nach 1:0 gegen Mainz voll neuer Hoffnung

Freiburg Nach langer Erfolglosigkeit war die Erleichterung beim SC Freiburg fast greifbar. «Ich bin froh, dass wir endlich wieder gewonnen haben.

Diesen Sieg hat sich die Mannschaft und das Umfeld verdient», sagte Freiburgs Trainer Robin Dutt nach dem 1:0 (1:0) gegen den FSV Mainz 05.

«Wie hier alle mit der Situation im Unterschied zu anderen Bundesliga-Standorten umgegangen sind, war überragend», so Dutt weiter. Dank des ersten Bundesliga-Treffers von Johannes Flum (10.) vor 20 000 Zuschauern schöpften die Breisgauer nach zuvor zwölf Spielen ohne Sieg vor allem neue Zuversicht für die kommenden Wochen im Kampf gegen den Abstieg. «Ich hoffe, wir haben jetzt den Bock umgestoßen», betonte Dutt.

Der Tabellen-Vorletzte hofft auf ein Schlüsselerlebnis, der mit zwei Erfolgen im Rücken angereiste Mitaufsteiger aus Mainz will sich von dem Dämpfer nicht aus der Bahn werfen lassen. «Damit müssen wir umgehen. Eine Weiterentwicklung geht immer auch über Niederlagen», erklärte 05-Coach Thomas Tuchel und erhielt Zustimmung von Vereinspräsident Harald Strutz: «Das ist kein Rückschlag, kein Problem. So Tage gibt es.»

Von Beginn an hatten sich die Gastgeber, bei denen im Vergleich zum 1:2 in München Papiss Demba Cissé den gelbgesperrten Mohamadou Idrissou im Sturm ersetzte, drangvoller präsentiert als die Mainzer. Mit Ballsicherheit und Elan drängte Dutts Team die Gäste zurück und wurde früh belohnt. Auf Zuspiel von Cissé zog Flum aus 25 Metern ab und ließ dem von einem Magen-Darm-Infekt genesenen 05-Torhüter Heinz Müller mit einem platzierten Schuss an den linken Innenpfosten keine Chance.

Tuchel reagierte sofort und beorderte Eugen Polanski als zweiten Sechser neben Miroslav Karhan zur Absicherung vor die Abwehr. Antreiber Andreas Ivanschitz, der seine Adduktorenverhärtung noch rechtzeitig überwunden hatte, rückte von der linken Außenbahn ins zentrale Mittelfeld. «Aber an der Taktik hat es heute nicht gelegen. Wir waren nicht so frisch wie zuletzt», sagte der Mainzer Coach.

Zwar stand Mainz nun sicherer , Bälle für den anstatt des rotgesperrten Aristide Bancé stürmenden Adam Szalai blieben aber Mangelware. Mehr als ein harmloser Schuss von Soto (17.) und ein zu ungenauer Kopfball von Fatih (19.) sprangen nicht heraus. Doch auch Freiburg zog sich zurück. Durch frühes Stören hielt der Sportclub die 05er vom eigenen Tor fern, größeren Mut im Offensivspiel ließen die Gastgeber nach fast vier Monaten ohne Erfolgserlebnis aber vermissen. «Das Selbstvertrauen ist nach zwölf sieglosen Spielen natürlich nicht so groß», bekannte Kapitän Heiko Butscher.

Mainz kam besser in die Partie und erhöhte nach dem Seitenwechsel auch den Druck. Schon kurz nach der Pause musste sich Pouplin mächtig strecken, um einen wuchtigen 20-Meter-Schuss des eingewechselten Schürrle zur Ecke zu fausten. Doch danach blieben Torszenen Mangelware, die Begegnung lebte von der Spannung. Einen Schreckmoment musste der SC noch überstehen, als Schürrle (76.) frei stehend eine halbhohe Hereingabe nicht erwischte. Kurz vor Schluss hätte Mensur Mujzda (89.) sogar fast noch auf 2:0 erhöht, doch auch so konnten die Freiburger Fans endlich den zweiten Heimsieg der Saison bejubeln. Von Michael Becker und Uwe Rogowski, dpa

dpa-infocom


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