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Bielefeld plant mit 17,4 Millionen-Etat

Bielefeld Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld plant in der kommenden Saison mit einem Etat von 17,4 Millionen Euro.

Das erklärte der kaufmännische Geschäftsführer Heinz Anders bei einem Treffen mit rund 350 Fans und Mitgliedern in der Schüco-Arena.

«Den Gesamtetat für die nächste Saison haben wir im Lizenzierungsantrag mit 17,4 Millionen Euro angegeben», sagte der 40- Jährige. Er betonte, dass auf allen Ebenen gespart werden müsse. «Dass diese Saison durchfinanziert ist, heißt nicht, dass wir am 30. Juni auf den Reset-Knopf drücken und wieder bei Null anfangen.»

Bielefeld war vor zwei Tagen von der Deutschen Fußball Liga (DFL) wegen Verstößen gegen die Lizenzierungsordnung mit einem Abzug von vier Punkten in der laufenden Saison bestraft worden. In diese Spielzeit war der Bundesliga-Absteiger mit einem 20,2 Millionen-Etat gegangen, musste aber zwischenzeitlich eine Deckungslücke von 4,2 Millionen Euro einräumen.

Beim Ostwestfalen-Derby gegen den SC Paderborn wird nach dem Rauswurf von Trainer Thomas Gerstner in jedem Fall noch Sport-Geschäftsführer Detlev Dammeier die Mannschaft betreuen. «Was danach ist, werden wir nach diesem Wochenende entscheiden müssen», sagte Dammeier. Er habe bereits «ein Gespräch mit einem potenziellen Kandidaten» geführt. Dammeier räumte ein, dass es nach dem geplatzten Traum von der Bundesliga-Rückkehr nicht einfach sei, alle Profis zu motivieren. «Vereinzelt kann man spüren, dass einige Spieler damit Probleme haben.»

Bielefelds Präsident Hans-Hermann Schwick hat sich unterdessen dagegen gewehrt, für die zu optimistische Finanzplanung der laufenden Saison mitverantwortlich gemacht zu werden. Als der Club im März 2009 die Lizenzierungsunterlagen für die Spielzeit 2009/2010 bei der DFL einreichte, war Schwick nicht nur Präsident, sondern auch Vorsitzender des Aufsichtsrates. «Ich sage es ganz klar: Es ist nicht die Aufgabe, die Inhalte der Lizenzierungsunterlagen zu prüfen, sondern sie auf Plausibilität zu lesen», sagte Schwick dem «Westfalenblatt».

Wirtschaftsprüfer hätten die Unterlagen eingesehen und positiv beschieden. «Es gab keinen Anlass, an dieser Bewertung zu zweifeln», sagte der 62-Jährige, der trotz zunehmender Kritik nicht an Aufgabe denkt. Nach dem Rücktritt von Vizepräsident Frank Kottmann am Vortag besteht der Vorstand ohnehin nur noch aus drei Personen. «Wir müssen handlungsfähig bleiben», sagte Schwick.

dpa-infocom


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