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TuS Koblenz

2:0 gegen Fürth: TuS setzt Aufholjagd fort

Koblenz TuS Koblenz macht im Kampf um den Klassenverbleib weiter Boden gut.

Mit dem 2:0 (1:0) gegen Greuther Fürth sind die Chancen auf ein versöhnliches Saisonende weiter gestiegen.

So macht sogar Abstiegskampf Spaß. Mit dem 2:0 (1:0) gegen die SpVgg Greuther Fürth fuhr TuS Koblenz binnen einer Woche den zweiten Dreier ein und nährte damit die Hoffnung, dass es in diesem Existenzkampf nicht nur zum Lebens-, sondern zum Überlebenszeichen reichen könnte. Dazu trugen diesmal auch die Anhänger ihren Teil bei. Der in diesen Wahrheitswochen so oft beschworene „12. Mann“ leistete von der ersten Minute an lautstarke Rückendeckung. Vor allem aber waren die elf Koblenzer Überlebenskämpfer auf dem Rasen von der ersten Minute an da. Die TuS bot ihren Fans die vielleicht beste erste Halbzeit der Rückrunde und legte mit ihrer couragierten Spielweise den Grundstein für den „zweiten Endspielerfolg“.

„Wir haben all das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, freute sich der stark verbesserte Daniel Gunkel und meinte weiter: „Vor allem die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind, stimmt mich zuversichtlich.“ Mit Mut raus aus dem Keller, die Devise scheint sich in den Köpfen der Spieler endlich festgesetzt zu haben Dabei hatte Petrik Sander ja vor den Fürthern gewarnt. Als Mannschaft zwischen Gut und Böse in der Tabelle könnten die Franken befreit aufspielen, mutmaßte der Koblenzer Trainer. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Weil die Gäste diese Partie nicht unbedingt gewinnen mussten, mangelte es ihnen in den Zweikämpfen oftmals an der letzten Entschlossenheit. Fürth spielte nett mit, ohne allerdings dabei Durchschlagskraft zu entwickeln.

Ganz anders die TuS. Die Platzherren verstanden es prächtig, den Druck des Gewinnenmüssens in druckvolles Offensivspiel umzuwandeln. Dazu aggressiv in den Zweikämpfen, erarbeiteten sich die Koblenzer in Durchgang eins zahlreiche gute Einschussmöglichkeiten. Einzig allein die Ausbeute bei dieser Vielzahl guter Chancen wäre zu bemängeln.

Doch einer traf, der auch schon in Ahlen das wichtige 1:0 erzielt hatte. Wobei sich Emmanuel Krontiris ein weiteres Mal um den Titel des Kunstschützen vom Dienst bewarb. Gelang ihm in Ahlen mit einer herrlichen Bogenlampe aus der zweiten Reihe der Führungstreffer, so war es diesmal ein Heber von der rechten Flanke, der sich unhaltbar für den starken Fürther Torwart Max Grün ins Netz senkte (15.). Vor diesem so eher ungewollten Treffer war Krontiris zweimal aus aussichtsreicher Position gescheitert. Und auch nach dem 1:0 war es nur die TuS, die in den ersten 45 Minuten Gefahr verströmte. Ein Freistoß von Daniel Gunkel landete am Innenpfosten (25.), einen satten Distanzschuss des Ex-Mainzers kratzte Grün so gerade noch von der Linie (39.). Fürth war mit dem 0:1 noch gut bedient, Koblenz hätte mit einem zweiten Treffer für etwas mehr Ruhe im Spiel sorgen können.

Was die Gastgeber an diesem Abend zudem auszeichnete: Sie ließen in ihrer Konzentration und engagierten Spielweise nach vorne nicht nach. Der unbedingte Wille zum Sieg war’s, der den Koblenzern den entscheidenden Vorteil brachte. Ein Wille, der auch nach der Pause belohnt wurde. Eine scharfe Glockner-Flanke lenkte Stephan Fürstner ins eigene Tor. 2:0 für die TuS (57.). Aufholjagd – dem Credo dieser Tage konnte getrost der Zusatz verliehen werden: ... wird fortgesetzt!

Erst das 0:2 weckte die Fürther – zu spät. Die Gäste erhöhten nun ihrerseits den Druck, kamen zu Chancen – aber in Koblenz schon fast traditionell nicht zu Toren. Wie schon bei den drei Niederlagen in Koblenz zuvor gelang den Franken auch diesmal kein Treffer. Wobei sich die nach einer Stunde kräftemäßig nachlassende TuS bei David Yelldell im Kasten bedanken konnte, dass diese Serie hielt und die Hoffnung auf den Klassenverbleib weiter lebt.

Klaus Reimann/Alessandro Fogolin

RZO


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