Babysitting in Baikonur: Der europäische Eisforschungssatellit CryoSat-2 ist wieder startbereit. Nachdem Probleme mit der ukrainischen Trägerrakete behoben seien, solle die im Februar verschobene Mission nun am 8. April beginnen, teilte das Kontrollzentrum der Europäischen Weltraumorganisation ESA mit. Fotos: ESA
Blick ins Innere: Der rund 700 Kilogramm schwere Satellit soll die Fläche und die Dicke der Eismassen an den Polen vermessen. Die Veränderung des Eises in Grönland und der Antarktis hat große Auswirkungen auf das Weltklima. Der Satellit soll die Erde drei Jahre lang in 720 Kilometern Höhe umkreisen.
Die CryoSat-2Einzelteile vor dem Einkapseln.
Bis zur Warteposition für die Reise in den Weltraum hat der Satellit bereits einen längeren Trip auf Erden von der Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH (IABG) in Ottobrunn bis zum russischen Weltraumbahnhof Baikonur hinter sich.
Der Container verlässt die IABG in Ottobrunn.
Der Münchner Flughafen ist noch kräftig eingeschneit.
Verladen in das große russische Transportflugzeug Antonow.
Landung in Baikonur.
Raus aus der dicken Antonow.
Ab in Richtung Bestimmung.
Die Startrampe wartet schon...
...auf das unverpackte Glanzstück.
Vor dem Abstransport...
...im "Krokodil"...
...legte das gesamte Launch-Team noch einmal Hand an...
...natürlich nicht, ohne CryoSat-2 mit einem großen Erkennungssticker für den Abschuss bereit zu stellen...
und nicht, ohne ein Familienfoto zum Abschied zu machen.
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24. März 2010