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Demente Patienten erhalten Schutzarmband

Nassau Im vergangenen Jahr hielt eine zweitägige Suchaktion rund um das Marienkrankenhaus in Nassau die Rettungskräfte in Atem, als Feuerwehr und Polizei nach einer orientierungslosen Person suchten.

Solche Fälle sollen jetzt der Vergangenheit angehören, denn die Klinik mit dem Schwerpunkt Geriatrie hat ein Dementenschutzsystem in Betrieb genommen, das Alarm schlägt, wenn orientierungslose Patienten unbemerkt die Klinik verlassen.

Das System, das im Akut- und Rehabilitationsbereich in der gesamten Region noch Neuland ist, funktioniert wie die Diebstahlsicherung eines Kaufhauses. Ein Armband am Handgelenk des dementen Patienten löst Alarm aus, sobald dieser unbemerkt das Krankenhaus verlässt, nur mit dem Unterschied, dass dadurch keine gestohlene Ware, sondern Menschenleben vor Gefahren bewahrt werden soll.

Mehr dazu lesen Sie in der Mittwochausgabe der Rhein-Lahn-Zeitung.

Di, 23. Mär. 2010, 16:13 © Rhein-Zeitung & red.web
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