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Einbruch bei Baumarktkette Praktiker

Frankfurt/Main - Deutschlands Heimwerker haben sich im vergangenen Jahr zurückgehalten. Die Baumarktkette Praktiker, Nummer zwei im Lande, musste unter dem Strich überraschend einen Verlust von 10,6 Millionen Euro hinnehmen.

Der Konzern erklärte dies mit einem unerwartet hohen Steueraufwand. Analysten hatten mit einem kleinen Gewinn gerechnet. Wie Praktiker am Freitag in Frankfurt mitteilte, lag das operative Ergebnis (EBITA) im Gesamtjahr bei 62,8 Millionen Euro und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr mehr als halbiert. Der Umsatz ging um 6,2 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro zurück. Die im MDax Aktie notierte am Freitagmittag um den Vortagesschluss, während der Gesamtmarkt leicht im Minus notierte. Den Aktionären will Praktiker eine zum Vorjahr unveränderte Dividende von 0,10 Euro je Aktie zahlen.

Sein 2009 gestartetes Spar- und Restrukturierungsprogramm Praktiker will der Konzern in diesem Jahr auf die Tochter Max Bahr sowie das Ausland ausweiten. Auf das laufende Jahr blickt Praktiker eigenen Angaben zufolge mit Optimismus. Die deutsche Exportwirtschaft erhole sich zusehend und der Arbeitsmarkt sei erfreulich robust. Im Ausland mehrten sich zudem die Zeichen, dass der Tiefpunkt der Rezession inzwischen durchschritten sein dürfte. 2010 sollen der Umsatz moderat und das operative Ergebnis sogar wieder kräftig steigen.

dpa-infocom