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US-Wirtschaft stark gewachsen

Washington - Die US-Wirtschaft ist stark im Aufwind - sie wächst jedoch etwas langsamer als noch vor einem Monat berechnet.

Nach einer dritten Schätzung legte die Konjunktur der größten Volkswirtschaft im vierten Quartal 2009 aufs Jahr hochgerechnet um 5,6 Prozent zu. Das teilte das US-Handelsministerium am Freitag mit. Bei einer zweiten Schätzung Ende Februar waren die Statistiker noch von 5,9 Prozent ausgegangen.

Die Wachstumsrate bleibt aber unangefochten die höchste der vergangenen sechs Jahre - ein deutliches Zeichen dafür, dass die USA die größte Rezession seit der Weltwirtschaftskrise 1930 hinter sich gelassen haben. Noch im 3. Quartal 2009 hatte die Wachstumsrate lediglich bei 2,2 Prozent gelegen. Auf das gesamte Jahr gerechnet, schrumpfte die US-Wirtschaft allerdings auf 2,4 Prozent. Das ist das schlechteste Jahresergebnis seit Ende des Zweiten Weltkriegs.

Die Unternehmensgewinne haben nach den Berechnungen mit acht Prozent so stark zulegt wie seit einem Vierteljahrhundert nicht. Analysten prognostizierten, dass sich dieser Zuwachs in Kürze auf die Gehälter auswirke. «Wir erwarten auch eine deutliche Verbesserung des Arbeitsmarktes, die wiederum zu einem Anstieg der Ausgaben (der Konsumenten) führt», sagte James Sullivan, Chefökonom des Brokerunternehmens MF Global in New York der Wirtschaftsagentur Bloomberg.

Die revidierten Zahlen sind nach Erklärung der Analysten auf einen Rückgang des Baugewerbes im kommerziellen Bereich sowie der Lagerhaltung zurückzuführen. Außerdem seien die krisengeschüttelten amerikanischen Verbraucher weiterhin deutlich zurückhaltender als noch im vergangenen Monat angenommen. Die Verbraucherausgaben stiegen lediglich um 1,6 Prozent.

dpa-infocom