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Falschparker trägt bei Radunfall von Kindern Schaden

Saarbrücken Kollidiert radelndes Kind mit einem falsch geparkten Fahrzeug, bleibt der Halter auf seinem Schaden sitzen. Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Saarbrücken hervor.

In diesem Fall könne unterstellt werden, dass das Kind mit der Verkehrssituation überfordert gewesen sei, so dass seine Haftung entfalle (Az.: 13 S 133/09). Das Gericht hob mit seinem Urteil eine Entscheidung des Amtsgerichts Saarbrücken auf und wies die Schadenersatzklage eines Fahrzeughalters ab.

Der Kläger hatte in Fahrtrichtung betrachtet verbotswidrig auf der linken Straßenseite geparkt. Der damals neunjährige Junge stieß mit seinem Fahrrad frontal gegen den Pkw. Das Amtsgericht hatte in seinem Urteil darauf verwiesen, dass im Straßenverkehr eine Haftung von Kindern unter zehn Jahren zwar grundsätzlich ausscheide. Dies gelte jedoch nur, wenn ein Kind mit der Verkehrslage überfordert sei. Bei der Kollision mit einem parkenden Fahrzeug sei das nicht der Fall.

Das Landgericht sah die Sache anders. Für das Kind sei die Situation insoweit ungewöhnlich gewesen, als der Wagen auf der falschen Seite geparkt habe. Das genüge, um eine Überforderung des Kindes und damit den gesetzlichen Regelfall anzunehmen.

dpa-infocom


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