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DFB-Sportrichter Lorenz: Geisterspiele möglich

Hamburg Trotz des relativ milden Urteils des DFB-Sportgerichts gegen Hertha BSC müssen die deutschen Clubs bei Ausschreitungen randalierender Fans mit harten Sanktionen bis hin zu Geisterspielen rechnen.

«Wir können auch härter. Geisterspiele sind nicht ausgeschlossen», sagte der Sportgerichtsvorsitzende Hans E. Lorenz in einem Interview der «Süddeutschen Zeitung». Der Funktionär des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) betonte: «Wer randaliert, dem nehmen wir die Bühne weg.»

Am Mittwoch hatte das DFB-Sportgericht gegen den Bundesligisten Hertha BSC nach den Krawallen im Anschluss an die Partie gegen den 1. FC Nürnberg eine Strafe von 50 000 Euro verhängt. Zudem dürfen die Berliner für ihr übernächstes Heimspiel am 10. April gegen den VfB Stuttgart maximal 25 000 Tickets an ihre Fans verkaufen.

Es habe in diesem Fall fünf Strafmilderungsgründe gegeben, sagte Lorenz. So sei die Hertha bisher selten aufgefallen, und es habe sich um keine geplante Aktion gehandelt. Zudem sei es erst nach Spielschluss zu den Ausschreitungen gekommen, bei denen überdies niemand verletzt worden sei. «Fünftens: Hertha selbst hat 23 Stadionverbote gegen den harten Kern der Störer verhängt», erklärte Lorenz.

dpa-infocom



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