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Unbehagen vor Nord-Derby - Polizei zeigt Präsenz

Hamburg Die Angst vor Gewalt spielt mit, wenn am 28. März im Millerntor-Stadion das brisante Nord-Derby in der 2. Fußball-Bundesliga zwischen dem FC St.

Pauli und Hansa Rostock angepfiffen wird. Dabei liefert die Begegnung in sportlicher Hinsicht genügend Reizpunkte.

Während Rostock (29 Punkte) jeden Zähler für den Klassenerhalt benötigt, hat sich St. Pauli eine exzellente Ausgangsposition für den fünften Bundesliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte geschaffen. Sieben Spieltage vor dem Ende der Saison belegt die Mannschaft von Trainer Holger Stanislawski mit 52 Punkten den dritten Tabellenplatz hinter Spitzenreiter 1. FC Kaiserslautern (58) und dem FC Augsburg (53).

Nach einigem Zögern in den vergangenen Wochen hat Stanislawski den Aufstieg zum Ziel erklärt. «Wir gehören die ganze Saison schon zu den besten fünf Mannschaften der 2. Bundesliga. Und daher wollen wir auch am Ende oben stehen. Ob wir nun Erster, Zweiter oder Dritter werden, wird sich zeigen. Wir werden jetzt sicher nicht mehr sagen, dass wir Achter werden wollen», sagte der Trainer.

Im Vorfeld der Partie war es, wie fast immer bei Aufeinandertreffen der Nordrivalen, um das Thema Sicherheit gegangen. Angesichts der massiven gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Anhängergruppen beim Hinspiel in Rostock am 2. November 2009 hatte die Hamburger Polizei nach Rücksprache mit dem FC St. Pauli verfügt, dass lediglich 500 personalisierte Sitzplatzkarten an Hansa Rostock gehen sollten. Beim Hinspiel waren 23 Randalierer in Gewahrsam genommen worden; 27 Polizisten wurden damals verletzt.

Hansa Rostock, das ursprünglich 1400 Tickets gefordert hatte, gab nach einer Gesprächsrunde mit Fan-Vertretern seinen Verzicht auf die 500 Sitzplatzkarten bekannt. Erstmals ist damit nur eine Fan-Gemeinde bei einem Spiel der Nord-Clubs im Stadion vertreten. Dennoch ist zu befürchten, dass es rund um das Spiel im Millerntor-Stadion nicht friedlich bleiben wird.

Eine große Gruppe an gewaltbereiten Anhängern von Hansa Rostock hat im Internet dazu aufgerufen, auch ohne Eintrittskarten nach Hamburg zu reisen. Auf dem großen Jahrmarkt «Dom» direkt neben dem Stadion solle für «Spuk unter dem Riesenrad» gesorgt werden, hieß es. Ralf Meyer, Pressesprecher der Hamburger Polizei, erklärte, dass die Polizei mit einem Großaufgebot rund um das Stadion vertreten sein werde.

dpa-infocom



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