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«Alice im Wunderland» bleibt Spitzenreiter

New York Eine alte Geschichte verkauft sich immer noch gut: Die neue Verfilmung der fast 150 Jahre alten Novelle «Alice im Wunderland» behauptet sich an der Spitze der deutschen und der nordamerikanischen Kinocharts.

Der dreidimensionale Disney-Film mit Johnny Depp steht in den USA jetzt die dritte Woche auf Platz eins und spielte am Wochenende nach Branchenangaben 34,5 Millionen Dollar (25,5 Millionen Euro) ein. Insgesamt kommt der Film in dem als schwacher Kinomonat geltenden März auf 266 Millionen Dollar, weltweit sind es 566 Millionen. Am letzten Wochenende hatte der Film allerdings noch 62 Millionen Dollar in die nordamerikanischen Kinokassen gespielt.

Auch in den deutschen Kinos behauptet sich Tim Burtons 3D-Fantasy-Spektakel auf dem ersten Platz. Auf Rang zwei folgt wie in der Vorwoche das 3D-Epos «Avatar - Aufbruch nach Pandora» von James Cameron, der sich in den USA schon 14 Wochen läuft und es immer noch in den Top Ten schafft. Auf Platz acht brachte der Film immer noch vier Millionen Dollar.

Den dritten Platz in Deutschland belegt der Neueinsteiger «Zahnfee auf Bewährung». In der Familienkomödie mit Dwayne Johnson geht es um einen rüden Hockey-Spieler, der eine Woche dazu verdonnert wird, als Zahnfee Gutes zu tun.

Ebenfalls ein Neueinsteiger schafft es auf Rang vier: Der Kriegsthriller «Green Zone» nach dem gleichnamige Enthüllungsbuch von Autor Rajiv Chandrasekaran. Matt Damon sucht darin als Armee-Offizier Roy Miller mit seinem Team im Irak nach Massenvernichtungswaffen. Der Politthriller von Regisseurs Paul Greengrass soll 100 Millionen Dollar gekostet haben, spielte zum Start am vergangenen Wochenende in den US-Kinos aber nicht einmal 15 Millionen ein. Am zweiten waren es nur knapp sechs Millionen: Platz sechs. Martin Scorsese findet sich mit Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio und «Shutter Island» auf Platz sieben. Auch in Deutschland rutschte der Psychothriller ab - und zwar auf Rang fünf. 

Die deutschen Kinocharts werden von der Cinemaxx-Gruppe ermittelt.

In den USA schaffte es Neueinsteiger «Diary of a Wimpy Kid - Gregs Tagebuch» gleich auf den zweiten Platz, blieb mit knapp 22 Millionen Dollar aber deutlich hinter dem Ersten zurück. Die Buchvorlage um den zwölfjährigen Greg und seinen täglichen Behauptungskampf in der Schule war auch in Deutschland erfolgreich, einen Starttermin für den Film gibt es aber noch nicht. Ganz knapp darunter liegt auch auf dem dritten Platz ein Neueinsteiger. Für Jennifer Aniston als verbrecherjagende Reporterin Nicole Hurley gaben die Kinogänger 21 Millionen Dollar aus. Aniston auf den Fersen ist in der Komödie Gerard Butler als ihr Ex-Mann, der als Kopfgeldjäger dem Film den etwas irreführenden deutschen Titel «Der Kautions-Cop» gab.

«Repo Men» mit Jude Law und Forest Whitaker schaffte es zwar an seinem ersten Wochenende auf Platz vier, enttäuschte aber mit nur 6,1 Millionen Dollar an den Kassen. Der Science-Fiction-Thriller spielt in der Zukunft und handelt von zwei Männern, die Waren zurückholen sollen, wenn die Kunden nicht rechtzeitig die Raten bezahlen. Allerdings handelt es sich bei diesen Waren um Spenderorgane. «Zu scharf um wahr zu sein», in der Vorwoche noch an seinem Startwochenende auf Platz drei, fiel mit etwas mehr als sechs Millionen Dollar zwei Ränge zurück.

dpa-infocom