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Hörfilmpreis des Publikums an «Der Vorleser»

Berlin Die norwegische Komödie «Elling» und das Schweizer Familiendrama «Vitus» sind die gemeinsamen Gewinner des diesjährigen Deutschen Hörfilmpreises.

Der erstmals vergebene Publikumspreis des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands ging am Dienstagabend in Berlin an Stephen Daldrys Bestsellerverfilmung «Der Vorleser».

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) übergab die Auszeichnung an Hauptdarsteller David Kross und den Bayerischen Rundfunk, der die Hörfilmversion des Oscar-prämierten Dramas nach einem Roman von Bernhard Schlink eingereicht hatte.

Die Hörfilmpreise wurden zum achten Mal vergeben. Schirmherrin war erneut die Schauspielerin Christine Neubauer. Wegen der hohen Qualität der Nominierungen hatte sich die Jury entschieden, zwei Preise zu vergeben.

Hörfilme sind mit einer Beschreibung versehen, die in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung zusammenfasst und Szenen, Gesten und Mimik schildert. So können auch blinde und sehbehinderte Menschen Kinofilme erleben.

«Elling», eine Geschichte von Regisseur Petter Næss über die Ängste, Neurosen und Schrullen von zwei ehemaligen Psychiatrie-Patienten, war 2002 für den besten fremdsprachigen Oscar nominiert.

In «Vitus» von Regisseur Fredi M. Murer geht es um einen sechsjährigen hochbegabten Jungen, dessen Eltern ihn zu einem Klaviervirtuosen machen wollen. Hauptdarsteller Bruno Ganz nahm den Preis entgegen. Der Streifen war 2006 die offizielle Wahl der Schweiz im Rennen um einen Auslands-Oscar.

www.deutscher-hoerfilmpreis.de

dpa-infocom