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Jeder Sechste kann sich Schönheits-OP vorstellen

Saarbrücken Jeder sechste Deutsche kann sich vorstellen, sich für die Schönheit unters Messer zu legen.

Zwischen Mann und Frau gebe es allerdings deutliche Unterschiede, ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse KKH-Allianz.

Während eine Schönheitsoperation bei nur jedem zehnten Mann prinzipiell in Betracht kommt, steht fast jede vierte Frau einem derartigen Eingriff aufgeschlossen gegenüber, teilt die Krankenkasse in Saarbrücken mit. 83 Prozent der Befragten stehen dagegen zu ihren kleinen Schönheitsmakeln und 71 Prozent sind mit sich «voll zufrieden».

Auf der Wunschliste ganz oben stehe «Fett absaugen» mit 35 Prozent vor «Korrekturen an Nase oder Augen» mit jeweils 28 Prozent, hieß es. Die Lippen würden sich dagegen nur 4 Prozent aufspritzen lassen. Die KKH-Allianz warnt vor einem leichtfertigen Umgang mit Schönheits-OPs: «Jeder chirurgische Eingriff ist auch mit teilweise erheblichen Risiken verbunden.» Für die Umfrage wurden rund 1000 Menschen befragt.

Nach Angaben der KKH-Allianz legen sich offenbar immer mehr Menschen unters Messer, um besser auszusehen. So wollten sich 2009 viermal so viele Versicherte einen Eingriff von der Krankenkasse bezahlen lassen als noch 2007 - und legten gegen die Ablehnung Widerspruch ein. Kosmetische Schönheits-OPs sind keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherer, hieß es. In der Forsa-Umfrage hätten sich auch 87 Prozent dafür ausgesprochen, dass die Patienten die Kosten für die Eingriffe selbst tragen.

dpa-infocom