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Devisen: Euro ohne klare Richtung - Warten auf EU-Entscheidung zu Griechenland

FRANKFURT - Der Kurs des Euro hat am Dienstag keine klare Richtung gefunden und ist um die Marke von 1,35 US-Dollar gependelt. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am späten Nachmittag mit 1,3534 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,3519 (Montag: 1,3471) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7397 (0,7423) Euro.

"Der Markt wartet auf Entscheidung der Europäischen Union zur griechischen Schuldenkrise", sagte Devisenexperte Rainer Sartoris vom Bankhaus HSBC Trinkaus. Die am Dienstag bekanntgewordenen Meldungen und Gerüchte hätten dem Euro keine neue Richtung gegeben. Eine Lösung könnte sich jedoch schon vor dem EU-Gipfel am 25./26. März ergeben. Ein Sprecher

Laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" haben sich Deutschland und Frankreich bereits auf eine Einschaltung des Internationalen Währungsfonds (IWF) geeinigt. "Es gibt derzeit einfach zu viele widersprüchliche Nachrichten", sagte Sartoris. In diesem Umfeld spielten Konjunkturdaten kaum eine Rolle. Das besser als erwartet ausgefallene französische und belgische Geschäftsklima im März seien daher vom Markt ignoriert worden.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,90050 (0,89900) britische Pfund , 122,16 (121,25) japanische Yen und 1,4321 (1,4348) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.101,50 (1.097,25) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 26.243,15 (26.344,35) Euro.

dpa-infocom